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Crosstrainer – effektiv und gesundheitsfördernd

Ein Crosstrainer im eigenen Zuhause erspart den Gang ins überfüllte Fitnessstudio und es kann bei jedem Wetter in den eigenen vier Wänden trainiert und dabei ordentlich Kalorien verbrannt werden.

Was zeichnet ein Crosstrainer aus?
Beim Work-out mit dem Crosstrainer bewegen sich Arme und Beine diagonal bzw. gegengleich, was in englisch „cross“ bedeutet. Zum einen werden Kraft und Ausdauer gesteigert, zum anderen wird auch die Koordination gefördert. Auf einem Crosstrainer lassen sich viele Muskelgruppen, wie Brust-, Bauch-, Rücken-, Gesäß- und Wadenmuskeln gleichzeitig trainieren. Auch die Arme werden – im Gegensatz zum Training mit dem Ergometer – miteinbezogen. Damit lassen sich noch mehr Kalorien verbrennen.

Beim Training auf dem Crosstrainer ähnelt der Bewegungsablauf dem Laufen. Da Erschütterungen, wie sie beim Laufen entstehen, durch das sanfte Auf und Ab vermieden werden, ist es um einiges gelenkschonender. Crosstrainer eignen sich daher besonders gut für Menschen mit Knie- oder Rückenbeschwerden oder für junge Mütter, die nach der Schwangerschaft abnehmen möchten.

Crosstrainer oder Ellipsentrainer?
Der Ellipsentrainer ist eine Unterkategorie des Crosstrainers. Ein Crosstrainer imitiert den Bewegungsablauf von Joggingeinheiten. Dabei bewegt sich der gesamte Körper auf und ab, während die Fersen auf den Trittflächen des Crosstrainers bleiben. Die Armbewegungen verlaufen entgegengesetzt zu den Beinen. Beim Ellipsentrainer wird die Bewegung vom Walken nachgeahmt. Während der Oberkörper auf einer Höhe bleibt, heben die Fersen von den Trittflächen ab. Die Fußbewegungen beschreiben eine längliche Ellipsenform. Diese ähnelt dem natürlichen Bewegungsablauf des Gehens und die Belastung auf Gelenke und Bandscheiben sinkt.

Ausstattungsmerkmale des Crosstrainers

Die Tragfähigkeit
Diese sollte deutlich über dem eigenen Körpergewicht liegen. Je höher die Tragfähigkeit ist, umso hochwertiger sollten die Verarbeitung und die Konstruktion und damit die Stabilität sein.

Die Schwungmasse – für den runden Bewegungsablauf
Die Schwungmasse ist für den Bewegungsablauf äußerst wichtig. Das gesamte Körpergewicht wird während der Bewegung auf den Tritt nach unten gedrückt. Damit der Schwung nicht verloren geht, wird der Antrieb der Schwungmasse aufgenommen und bleibt erhalten. Crosstrainer haben meist bei einer Schwingmasse ab ungefähr 10 kg einen angenehmen Lauf.

Die Bremsen
Diese sorgen ebenfalls dafür, dass die Bewegungen gleichmäßig verlaufen. Crosstrainer verfügen über Magnet- oder Induktionsbremssysteme. Bei Magnetbremsen wird die Schwungmasse durch ein Magnetfeld gebremst. Induktionsbremsen nutzen sich weniger ab und sind komplett geräuschlos.

Die Griffe
Damit die Handgriffe hygienisch einwandfrei bleiben, sind einige Griffe mit einer antibakteriellen Oberfläche ausgestattet. Sie lassen sich auch problemlos mit einem Fahrradlenkerband umwickeln. Dieses lässt bei Bedarf einfach austauschen.

Der Pedalabstand
Damit die Hüfte geschont wird, sollten die Pedale so angebracht sein, dass die Füße hüftbreit stehen. Die Beine sind damit in einer geraden Position.

Der Trainingscomputer
Dieser informiert über die Trainingsprofile und die einzelnen Programme. Für Einsteiger sind fünf verschiedene Programme ausreichend. Je nachdem, wie intensiv trainiert werden möchten, kann man zwischen unterschiedlichen Widerstandsstufen wählen.

Pulskontrolle per Herzfrequenzmesser
Um den Puls zu messen bieten günstigere Modelle meistens eine Handmessung mit einer Messfläche am Griff. Genauer erfolgt die Messung über einen Ohrclip, der mit einem Kaabel verbunden ist. Noch präziser arbeitet ein Herzfrequenzgurt, der die Messergebnisse auf das Display überträgt.

Weitere Features für noch mehr Trainingsspaß
Um während des Trainings die Lieblingsmusik zu hören, verfügen einige Geräte über einen MP3-Player-Anschluss. Zudem bieten manche Modelle eine Ablage für das iPad oder das Tablet, um während der Trainingseinheit die Spiele-App zu nutzen oder Mails zu checken.

Trainingstipps:
Anfänger sollten langsam mit dem Training beginnen. Pro Woche zwei bis drei Einheiten von etwa 30 Minuten sind für die meisten Einstiger ein guter Richtwert. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass nicht gleich mit der höchsten Herzfrequenz gestartet wird. Mit fortgeschrittener Praxis können dann die Anzahl der Trainingstage und die Dauer der Trainingseinheit gesteigert werden. Wer mit einer guten Kondition ausgestattet ist, trainiert dreimal wöchentlich für jeweils 45 Minuten. Gestartet werden sollte immer mit Warmtreten von 10 Minuten und die Frequenz dann leicht erhöhen. Ganz wichtig: Das cool down nicht vergessen. Nicht abrupt stoppen, sondern das Work-out langsam auslaufen lassen und immer langsamer werden.

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