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Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zur „Europa League“

Das Abschneiden deutscher Bundesligisten in der
Europa League bescheiden zu nennen, hieße, die bislang miese Bilanz
aufzuhübschen. Insofern kann es fast nur besser werden. Der weithin
ungeliebte Wettbewerb ist ja ein Relikt aus der Ära des
Uefa-Präsidenten Michel Platini. Der später über Affären gestolperte
Franzose wollte den sogenannten Kleinen Zugang zur großen
Fußball-Bühne verschaffen – und sich nebenher deren Unterstützung
sichern. Heraus kam ein Produkt, das einen seltsamen Namen trägt. Und
selbst nach einigen Reformen hat die Europa League wenig von der
Attraktivität des Vorgängerwettbewerbs Uefa-Cup. Strahlkraft
entwickelt sie erst in den K.o.-Runden ab dem Viertelfinale. Doch nun
hilft die Uefa ihrem schwachbrüstigen Geschöpf auf die Beine. Ihren
Goldesel Champions League vermarktet sie künftig exklusiv im Pay-TV.
Die Fans könnten sich im frei empfangbaren Fernsehen mit der Europa
League trösten. Oder gleich ganz abschalten.

Pressekontakt:
Mittelbayerische Zeitung
Redaktion
Telefon: +49 941 / 207 6023
nachrichten@mittelbayerische.de

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