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50. Essen Motor Show zeigt einzigartige Studien und Unikate / Vom selbstfahrenden E-Mobil bis zum Schulbus mit Raketenantrieb

Ob selbstfahrendes E-Mobil oder ein Dragster mit
Schulbus-Karosserie – die Designstudien und Unikate der 50. Essen
Motor Show vom 2. bis 10. Dezember (1. Dezember: Preview Day) sorgen
für Aufsehen. Manche der Fahrzeuge in Halle 3 des PS-Festivals nehmen
die Mobilität von morgen vorweg, andere richten sich als Einzelstücke
oder Kleinstserien an wohlhabende Käufer. Für Unterhaltung sorgen
außerdem die im positiven Sinn verrückten Fahrzeuge mit
Raketenantrieb oder Hubschrauber-Turbine. Eines haben alle gemeinsam:
Sie zeigen – oft mit einem Augenzwinkern -, dass auch jenseits des
Auto-Mainstreams viel los ist.

Mit dabei ist unter anderem die neueste Kreation von Rinspeed: Der
selbstfahrende Oasis soll im dichten Stadtverkehr eine fahrbare
Wohlfühlzone bieten. Firmengründer Frank Rinderknecht hat ihn als
Gegenentwurf zu tonnenschweren SUVs gedacht, die heute immer mehr
Platz beanspruchen. Angetrieben wird das leichte Gefährt aus Stahl
und Verbundstoff durch zwei E-Motoren von ZF mit je 40 kW Leistung,
die, so Rinspeed, eine Reichweite von 100 Kilometern ermöglichen. Das
Auto lässt sich im Stand um die eigene Achse drehen. Besonderer Clou:
Hinter der Windschutzscheibe befindet sich ein Kleingarten.

Der vollelektrische Skoda VISION E

Mit der Studie VISION E zeigt auch Skoda einen Einblick in die
Zukunft der individuellen Mobilität. Das Konzeptauto ist das erste
vollständige Elektrofahrzeug in der Geschichte des Unternehmens. Das
mit viel Liebe zum Detail entworfene SUV-Coupé besitzt nicht nur fünf
Türen, sondern erfüllt auch alle Voraussetzungen für autonomes Fahren
der Stufe 3. Mit dem VISION E gibt Skoda außerdem einen Ausblick, was
das autonome Fahren in Zukunft mit sich bringen wird. Das SUV-Coupé
fährt allein im Stau oder auf der Autobahn, kann die Spur halten und
Hindernissen ausweichen, eigenständig überholen und sucht sich einen
freien Parkplatz, in den es selbst ein- und ausparkt.

Auch Brabus präsentiert anlässlich der 50. Essen Motor Show eine
elektrische Studie: den Brabus Ultimate E Concept. Die Studie eines
exklusiven Stadtsportwagens mit Elektroantrieb entstand auf Basis des
aktuellen smart fortwo coupé. Die Stromversorgung des quer hinter der
Hinterachse installierten Elektromotors erfolgt über einen im
Fahrzeugboden untergebrachten Lithium-Ionen-Akkupack. Mit einer
Kapazität von 22 kWh wird eine Reichweite von maximal 160 Kilometern
im NEFZ-Normzyklus erzielt.

CTR 2017 von Ruf und Jochen Rindts Formel-2-Rennwagen von 1967

Sportwagenfreunde erwartet darüber hinaus der neue CTR 2017 der
Manufaktur Ruf. Der Zweisitzer basiert auf einem komplett bei Ruf
entworfenen und gefertigten Kohlefaser-Monocoque; sein Typenkürzel
CTR erinnert dabei an den legendären „Yellow Bird“, das erste
Ruf-Biturbo-Coupé, das vor 30 Jahren die Welt in Begeisterung
versetzte. Das Design des CTR 2017 folgt den Leitlinien, die einst
der erste Yellow Bird vorgegeben hat: kompromisslose aerodynamische
Effizienz durch die Entwicklung der Form im Windkanal.

Anlässlich ihrer 50. Runde umfasst die Essen Motor Show auch ein
Fahrzeug ihres zwischenzeitlichen Namensgebers Jochen Rindt. Dass
dieser als Motorsportler zu den absoluten Weltklassefahrern gehörte,
bewies er 1967 in der Formel 2, in der er mit dem ausgestellten
Brabham BT23 mit Coventry-Climax-Motor startete. Er legte eine
unglaubliche Serie auf die Rennstrecken: Bei 15 Starts gewann er
neunmal, wurde viermal Zweiter, einmal Sechster und fiel nur einmal
aus. Einen Eindruck von der technologischen Entwicklung im Motorsport
vermittelt außerdem ein Tesla Model S P100DL aus der elektrischen
Rennserie Electric GT.

School Jet Bus von Gerd Habermann Racing

Neben diesen „ernst gemeinten“ Fahrzeugen begeistert Gerd
Habermann Racing die Besucher der 50. Essen Motor Show mit vier
ausgefallenen Crazy Cars, die es zusammen auf 50.500 PS Leistung
bringen. Einen dieser Beschleunigungsrenner taufte Habermann auf den
passenden Namen School Jet Bus, der allerdings nicht viel mit einem
Nutzfahrzeug gemeinsam hat. Denn Habermanns Bus verfügt über eine
Westinghouse-J-34-Turbine und leistet satte 25.000 PS. Verbunden mit
einer Schubkraft von 10.000 kg würde die Fahrt zur Schule in diesem
Gefährt zum spektakulären Abenteuer. Glücklicherweise präsentiert
Habermann das Gefährt nur zu Showzwecken.

Weitere Informationen und Tickets: www.essen-motorshow.de
Weiteres Bildmaterial: www.messe-essen-mediacenter.de

Pressekontakt:
Messe Essen
Tom Kraayvanger
Pressereferent
Tel.: 0201 7244 243
E-Mail: tom.kraayvanger@messe-essen.de

Kontakt für TV-Bilder:
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Diane Lieken
Projektleiterin Corporate TV & Messe TV
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