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Aktuelle Umfrage zeigt: Große Mehrheit der deutschen Bevölkerung für Boykott der WM 2022 in Katar – ausführliche Ergebnisse im aktuellen Podcast von Sport Inside: Samstag ab 18 Uhr

Sperrfrist für Print, Online und elektronische Medien: Samstag, 22.05,, 06.00 Uhr

Für Nachrichtenagenturen frei mit Übernahme des Sperrfirstvermerks

Die Kritik am WM-Ausrichter Katar reißt nicht ab. Einige Fanvereinigungen fordern einen Boykott des Turniers. Doch wie sehen das die Bundesbürger? Infratest dimap hat im Auftrag des Westdeutschen Rundfunks eine repräsentative Umfrage durchgeführt – mit klarem Ergebnis: Danach befürworten 65 Prozent der Befragten, dass die deutsche Nationalmannschaft nicht zur FIFA Weltmeisterschaft 2022 nach Katar reist, nur 26 Prozent sind für eine Teilnahme am Turnier. Neun Prozent sind unentschieden oder machten keine Angaben.

Auch unter den Fußballinteressierten gibt es eine große Mehrheit für einen Boykott. Laut der Umfrage, die zwischen Fußballinteressierten und Nichtfußballinteressierten unterscheidet, sprechen sich 61 Prozent der Fußballinteressierten dafür aus, das Turnier aus Protest gegen die Zustände im Gastgeberland zu boykottieren. 33 Prozent plädieren für eine Teilnahme.

Zu der Umfrage veröffentlicht der WDR den aktuellen Podcast von Sport Inside – abzurufen ab Samstag, 18 Uhr in der ARD-Audiothek, auf gängigen Podcast-Plattformen und auf WDR 5.

DFB äußert sich nicht

Der Deutsche Fußballbund wollte sich auf Nachfrage nicht zu den aktuellen Ergebnissen äußern. Bereits Ende April erklärte der DFB, dass die Vergabe an das Wüstenemirat in Hinsicht auf Menschenrechte und Nachhaltigkeit problematisch sei. Einen Verzicht auf die Teilnahme an dem Turnier halte man aber „für nicht zielführend“. Stattdessen solle die WM ein „Motor für Entwicklung“ sein, um in Katar Arbeits- und Sozialstandards zu verbessern.

In den letzten Wochen hat es immer wieder Streiks in Katar gegeben. Videos zeigen, wie Gastarbeiter zweier Sicherheitsfirmen dagegen protestieren, dass ihre Arbeitsverträge nicht den gesetzlichen Vorgaben zu Mindestlohn, Arbeitszeiten und dem Recht auf Arbeitsplatzwechsel entsprächen. Eine der Sicherheitsfirmen, die „European Guarding & Security Services Co.“ (EGSSCO), hatte bei der diesjährigen FIFA Klub WM Sicherheitspersonal gestellt, unter anderem beim Endspiel des FC Bayern München gegen UANL Tigres (Mexiko).

Zuletzt hatte die britische Zeitung „The Guardian“ berichtet, dass seit der Vergabe an Katar im Jahr 2010 mindestens 6.500 Gastarbeiter gestorben seien. Das WM-Organisationskomitee nennt dagegen im Zusammenhang mit dem WM-Stadionbau die Zahl von 37 verstorbenen Gastarbeitern.

Fotos unter ARD-Foto.de

Pressekontakt:

Westdeutscher Rundfunk
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