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Auf zwei Pferden von Baden-Württemberg bis zur Chinesischen Mauer

Sein Weg soll ihn, die neue Seidenstraße entlang, bis nach Huairou in China führen. Als Route hat er sich die von China als interkontinentalen Handelskorridor geplante Neue Seidenstraße vorgenommen. So wird er und seine beiden vierhufigegen Begleiter nicht nur einen Großteil der GUS-Staaten durchreiten, sondern auch die Türkei, den Irak sowie den Iran zu Pferde bereisen.

Auf seinem Blog www.nachchinareiten.de berichtet der ehemalige Journalist regelmäßig über den Planungsstand sowie die Schwierigkeiten, die ihn in den einzelnen Ländern erwarten werden. Unter dem Motto „Vom Ländle ins Land der Mitte – Ein Journalistisches Abenteuer für Frieden und Völkerverständigung“ betreibt er ebenfalls einen Yotube-Kanal, auf dem er den Zuseher mit regelmäßigen Videos auf seine Trainingsausritte mitnimmt.

Dort erzählt Jürgen Dirrigl auch, was ihn antreibt:
„Das Unterwegsseinwollen ist die Mutter meiner Sehnsüchte. So entstand die Idee, auf dem Landweg und an einem Stück zur Chinesischen Mauer reisen zu wollen. Mich journalistisch mit dem schönen Iran zu beschäftigen, mit seinen Menschen, seinen Geschichten und eben nicht mit dem Blick auf eine Krisenregion wie mir mein Job dies bisher auftrug. Erzählen statt hektischer Krisenjournalismus – das gilt insbesondere auch für die Weiten Kasachstans und der Mongolei. Um sich den Menschen und ihren Geschichten widmen zu können, möchte ich entschleunigt reisen und alleine durch die Art des Reisens mein Interesse an Begegnung zeigen. Somit war die Idee dies mit Pferden zu tun schnell geboren.“

In diesem Sommer schon steht zur Vorbereitung das Abenteuer vor dem Abenteuer in seinem Planungskalender. Um Ausrüstung sowie die Fitness von Mensch und Tier einem letzten Test zu unterziehen, macht sich Dirrigl mit seinem andalusischen Wallach Peu und einem spanischen Muli auf den 900 Kilometer langen Weg, entlang dem Grünen Band. Vom bayerischen Hof führt ihn sein Weg Richtung Nordosten bis nach Lübeck in Schleswig-Holstein.

Bleibt die Frage: Warum dann noch nach China? Auch darauf gibt der 52 jährige Abenteurer die Antwort:
„Diese Entscheidung ergab sich aus dem Engagement Chinas, das sich mit einer „neuen“ Seidenstraße den Zugang zu den westlichen Wirtschaftsräumen sichern möchte. Wie weit sind Pläne und Umsetzung, was denken die Menschen entlang der Seidenstraße, was sind ihre Sorgen, ihre Erwartungen. Gerne will ich so einen etwas anderen Blickwinkel auf das chinesische Projekt bekommen und über Schönheit, Träume aber auch die Ängste der Menschen berichten. Und: Natürlich soll es für mich ganz persönlich ein großes Abenteuer werden, eines mit einem großen Ziel – der sagenhaften Great Wall of China.“

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