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Beethoventag auf ARTE begeistert ZuschauerInnen und erzieltüberdurchschnittliche Quoten

Dieser Tag sprengte in jeglicher Hinsicht jeden Rahmen: Am gestrigen Sonntag, den 6. Juni 2021, erklangen bei ARTE unter dem Titel „Mit Beethoven durch Europa“ Beethovens neun Symphonien aus neun symbolträchtigen Orten aus ganz Europa und boten ein Musikspektakel, dass die kulturelle Vielfalt, den europäischen Gemeinschaftsgedanken und das Bedürfnis nach kulturellem Aufbruch in eindrucksvoller Weise musikalisch zum Ausdruck brachte.

Die ZuschauerInnen äußerten sich begeistert und bescherten dem europäischen Kultursender überdurchschnittlich hohe Quoten im TV: In Deutschland verfolgten durchschnittlich 317.000 Menschen den Beethoventag, was einem Marktanteil von 1,6 Prozent entspricht, in Frankreich waren es durchschnittlich 451.000 ZuschauerInnen (Marktanteil: 3,2 Prozent). Auch online auf arte.tv. hat unser Beethoven-Fest 270.000 Videoviews verzeichnet, davon 15 Prozent aus Europa (außerhalb Deutschlands und Frankreichs) und der Welt.

Programmdirektor Bernd Mütter freut sich, dass ARTE mit diesem Tag „ein Signal der Wiederaufrichtung des kulturellen Lebens in Europa setzen konnte und damit zahlreiche Menschen in ganz Europa erreicht hat. Dieser Tag im Zeichen der Musik war von der Umsetzung gemeinsam mit unseren europäischen Partnern bis zur Rezeption durch ein europäisches Publikum im Beethovenschen Sinne ein starkes Signal für die Kraft eines vereinten Europa der Kultur.“

Das Projekt entstand in Zusammenarbeit von ARTE und seinen öffentlich-rechtlichen Partnern ZDF, WDR, RTÉ, YLE, CT, SRG, ORF und Film Fund Luxembourg.

Die musikalische Reise startete um 13.00 Uhr live mit der 1. Symphonie und dem Mahler Chamber Orchestra unter der Leitung von Daniel Harding in Beethovens Geburtsstadt Bonn. Gefolgt wurde dieser Auftakt um 14.00 Uhr vom irischen RTÉ National Symphony Orchestra, das in Dublins National Concert Hall unter Jaime Martin die 2. Symphonie aufführte. Um 15.00 Uhr ließ das Finnish Radio Symphony Orchestra unter seinem neuen musikalischen Leiter Nicolas Collon die „Eroica“ live aus der imposanten Felsenkirche Temppeliaukio erklingen. Für die 4. Symphonie ging es weiter nach Luxemburg, wo Gustavo Gimeno um 16.00 Uhr das Orchestre Philharmonique du Luxembourg dirigierte. Diese Interpretation wurde live begleitet von einer Tanzperformance, die von Choreografin Sylvia Camarda gemeinsam mit Geflüchteten erarbeitet wurde. Um 17.00 Uhr ging es weiter zum Altstädter Ring in Prag, wo das Czech National Symphony Orchestra unter Steven Mercuriodie Symphonie Nr. 5 ebenfalls live präsentierte. Die Interpretation von Beethovens „Pastorale“ durch das Schweizer Kammerorchester I Barocchisti und seinem Gründer Diego Fasolis wurde dem Publikum um 18.00 Uhr vom Ufer des Luganer Sees dargeboten. Vor der imposanten Kulisse des antiken Delphi Theaters und tänzerisch begleitet von der Compagnie der Choreographin Sasha Waltz, spielte in Griechenland um 19.00 Uhr das Ensemble musicAeterna unter der Leitung von Teodor Currentzis die 7. Symphonie – ebenfalls live. Um 20.15 Uhr bot das Orchestre Philharmonique de Strasbourg unter Marko Letonja vor der urbanen Kulisse der Presqu–île André Malraux in Straßburg Beethovens 8. Symphonie live dar. Als krönenden Abschluss interpretierten die Wiener Symphoniker unter der US-amerikanischen Dirigentin Karina Canellakis die 9. Symphonie vor 500 Zuschauern live vor dem Schloss Belvedere in Wien und beendeten das Spektakel in der Stadt, in der Beethoven einst all seine Symphonien schuf und mehr als 35 Jahre bis zu seinem Tod wirkte.

Begleitet wurden die Konzerte durch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm, das interessante Einblicke in die Entstehungs- und Deutungsweisen von Beethovens Symphonien sowie in das kulturelle Leben der verschiedenen europäischen Städte bot.

Die Konzerte bleiben bis zum 6. Dezember 2021 in sechs Sprachen in der ARTE-Mediathek verfügbar.

Pressekontakt:

Irina Lehnert | irina.lehnert@arte.tv | +33 (0)665 20 59 44
Presseportal: presse.arte.tv | Twitter: @ARTEpresse

Original-Content von: ARTE G.E.I.E., übermittelt durch news aktuell

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