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Beim Open-Air-Konzert die Ohren schützen / Mit Gehörschutz zum Festival (FOTO)

Sommerzeit ist Festivalzeit. Ob Heavy Metal, Pop oder Hip-Hop,
Konzertbesuche unter freiem Himmel machen besonders viel Spaß. Doch
für die Ohren sind sie oft Stress. Gerade bei Open-Air-Events ist der
Lärmpegel nicht selten besonders hoch. Bei einem Konzert werden
mitunter Lautstärkepegel von etwa 110 Dezibel oder mehr erreicht. Das
entspricht der Lautstärke einer Motorsäge. Auch wenn die eigene
Lieblingsmusik nicht als Lärm eingeordnet wird, ist die Belastung
durch sie für die Ohren enorm. Das Gehör kann irreparabel geschädigt
werden. Wer möglichst lange unbeschwert Musik genießen möchte, sollte
seine Ohren bei Konzerten darum schützen.

Hörakustiker raten, sich nicht direkt vor Lautsprechern zu
positionieren. Außerdem sollten Musikfans stets Gehörschutz mit zum
Festival nehmen. Besonders komfortabel ist ein individueller,
maßgefertigter Gehörschutz, der anatomisch optimal an die Ohren
angepasst ist.

Nach einem Konzertbesuch hört man nicht selten ein Pfeifen,
Klingeln oder Rauschen. Bestenfalls sind solche Ohrgeräusche
Warnsignale und verschwinden nach kurzer Zeit. Dauern sie jedoch an,
und begleiten sie Taubheitsgefühle, können sie erste Anzeichen für
einen Hörsturz oder Tinnitus sein. Was viele nicht wissen: Ein
Tinnitus ist nicht nur belastend, er kann darüber hinaus eine
Schwerhörigkeit nach sich ziehen.

Konzertgänger sollten darum ihr Gehör bei in der Regel kostenlosen
Checks von Hörakustikern regelmäßig überprüfen lassen. Die bundesweit
größte Versichertenbefragung der gesetzlichen Krankenkassen (GKV)
ergab kürzlich Bestnoten für die Hörakustiker. Ca. 90 Prozent der
Versicherten gaben an, “sehr zufrieden” oder “zufrieden” mit der
individuellen Versorgungssituation zu sein. Auch bei der Beratung
punkteten die Hörakustiker. Hinzu kommt die Wohnortnähe, die als
wichtigster Grund für die Wahl des Hörakustikers genannt wurde.

Weitere Infos rund um gutes Hören und die Hörsystemversorgung
finden sich auf der neutralen Service-Seite
www.richtig-gut-hoeren.de.

Hintergrund zum Hörakustiker-Handwerk

In Deutschland gibt es etwa 5,4 Millionen Menschen mit einer
indizierten Schwerhörigkeit. Tendenz steigend. Schwerhörigkeit zählt
zu den zehn häufigsten gesundheitlichen Problemen. Mit rund 6.600
Hörakustiker-Betrieben und ca. 15.000 Hörakustikern versorgt das
Hörakustiker-Handwerk bereits ca. 3,7 Millionen Menschen in
Deutschland mit qualitativ hochwertigen, volldigitalen Hörsystemen.
Die Bundesinnung der Hörakustiker (biha) KdöR vertritt die Interessen
der Hörakustiker in Deutschland.

Pressekontakt:
Dr. Juliane Schwoch (biha), schwoch@biha.de

Original-Content von: Bundesinnung der Hörakustiker KdöR, übermittelt durch news aktuell

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