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Dagmar Freitag (SPD): UEFA hat sich ein Eigentor geschossen

Die Vorsitzende des Sportausschusses im Deutschen Bundestag, Dagmar Freitag (SPD), kritisiert das Verbot der UEFA, die Münchner EM-Arena zum heutigen Spiel Deutschland gegen Ungarn in Regenbogenfarben zu illuminieren. „Ich finde, dass sich die UEFA ein wirkliches Eigentor geschossen hat“, sagt Dagmar Freitag bei phoenix. Durch das Verbot werde nun viel mehr über das Thema diskutiert. „Ich glaube, die UEFA hat nicht erkannt, welche weltweite Welle sie damit auslöst hat; Beifall gab es ja eigentlich auch nur aus Ungarn“, so Freitag. Sogar die „Washington Post“ greife das Thema heute auf, ergänzt sie.

Generell sieht sie bei Sportverbänden eine große Diskrepanz zwischen Worten und Taten, was Themen wie Toleranz und Menschenrechte angeht. „Man kann natürlich Initiativen starten, man kann –Respekt– auf die Banden schreiben, aber wenn es gilt, diese Worte mit Leben zu füllen, dann versagen internationale Sportverbände regelmäßig“, kritisiert die SPD-Sportpolitikerin. „Die Sportverbände haben überhaupt kein Problem mit autokratischen Staaten oder deren Sponsoren hochlukrative Werbeverträge abzuschließen, aber wenn es darum geht, im wahrsten Sinne des Wortes Flagge zu zeigen, dann wird es relativ dürftig“, sagt Freitag. Sport sei aber letztlich immer politisch: „Der Sport kommt aus der Mitte unserer Gesellschaft und da gehören gesellschaftspolitische Diskussionen auch hin.“

Das komplette Interview sehen Sie hier: https://youtu.be/2UhtYBVbIP8

Pressekontakt:

phoenix-Kommunikation
Telefon: 0228 / 9584 192
kommunikation@phoenix.de
Twitter.com: phoenix_de

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