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Die Liebe zur Heidelbeere

Protagonistin: Carmen Can – Gastgeberin in der Fuchsegg Eco Lodge, Egg/Bregenzerwald

Hotel/Ort: Die im Oktober 2020 eröffnete Lodge vereint Hotelkomfort und Naturnähe. Mitten im Bregenzerwald gelegen, wurde sie nachhaltig und an die für die Region typischen Vorsäß-Hütten gebaut. Neben 30 Wohneinheiten stehen Gästen auch ein Saunahaus mit Pool und Outdoor Yoga-Plattform sowie das Gasthaus mit Restaurant, Kaminbar, Weinkeller und Bibliothek zur Verfügung.

Vorspann: Kindheitserinnerungen begleiten ein ganzes Leben lang und prägen nachhaltig. Der Duft des Lieblingskuchens oder Fotos von Familienurlauben rufen ein Wohlsein und heimeliges Gefühl hervor. Dass sie sogar die Gestaltung eines ganzen Hotels beeinflussen können, zeigt die Geschichte von Carmen Can, Gastgeberin der Fuchsegg Eco Lodge, und ihre Liebe zu Heidelbeeren.

Story: Sebastian Rauch von der Fliesenmanufaktur KARAK staunte nicht schlecht als Carmen Can mit einigen Heidelbeeren in ihrer Hand in seine Werkstatt kam. „Aber so war es am einfachsten, Sebastian zu erklären was für ein Farbton ich mir für die Fliesen vorstelle“, erklärt die Gastgeberin der Fuchsegg Eco Lodge in Schetteregg. „Heidelbeeren sind nämlich nicht einfach nur Blau, von rötlich über Violett bis sogar Tiefschwarz bringen sie ein ganz eigenes Farbspektrum mit.“

Warum sollte es genau diese Farbe sein? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, muss man Carmen in ihre Kindheit folgen. Ihre Familie ist bereits seit Jahrzehnten eng mit Schetteregg verbunden. Denn sie haben selbst eines der ersten Ferienhäuser in dem Ort gebaut und die gemeinsamen Urlaube dort verbracht. Bei Spaziergängen mit der Oma sammelten sie häufig Heidelbeeren und seitdem sind sie für Carmen eng mit positiven Erinnerungen verbunden. Als sie dann vor der Aufgabe stand, das Design für die Lodge zu entwerfen war ihr klar, dass diese geliebte Gegend eine entscheidende Rolle spielen sollte. Und so auch die Heidelbeere. Die Früchte dienen nun als Grundlage für das Farbkonzept des neuen Hauses, das bis hin zu den Kaminkacheln eingehalten werden sollte. Also experimentierte Sebastian Rauch zusammen mit seinem Team so lange herum, bis er die Färbung der Frucht passend imitierte und dann die eigens für das Fuchsegg hergestellte Mischung produzieren konnte.

Carmen entschied sich bewusst für heimische Handwerker. Sie kennen und lieben die Region und konnten somit die umgebende Landschaft bei der Ausstattung des Fuchseggs aufgreifen. Zudem setzte sie auf direkten Austausch mit allen Beteiligten und wollte keine Massenanfertigungen für das Fuchsegg. Besonders wichtig war ihr als Gastgeberin dabei, dass die gesamte Dekoration der Lodge stimmig ist. Daher ging sie mit dem Kachelmuster von Sebastian Rauch zu den anderen Handwerkern, damit diese sich an der Vorlage orientieren. Nun findet sich die Heidelbeere beispielsweise auch in den Fabrikaten der Firma Mohr Polster wieder. Von ihnen stammen die gesamten Polsterarbeiten im Haus, inklusive der Daybeds und einiger Lounge-Stühle. Kombiniert wurde das Ganze mit einem warmen Cognac-Ton, der farblich an die Steinpilze erinnert, die sich ebenfalls rund um die Lodge finden. Damit diese Akzente besser zur Geltung kommen, entschied sich Carmen bei der Innengestaltung für helles, heimisches Holz, wie das der Weißtanne. Auch in den Möbeln spiegelt sich die Region wider, denn diese sind im Stil der Vorarlberger Handwerkskunst gefertigt. Eine harmonierende Verbindung von Innen und Außen war Carmen stets das höchste Gut bei ihrem Haus: „Die Umgebung hat einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden. Und meine Familie und ich merken seit vielen Jahren, wie gut uns ein Aufenthalt in Schetteregg tut. Genau das möchten wir auch an unsere Gäste weitergeben.“

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