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DIW-Chef: Staatshilfen für Lufthansa unter Bedingungen und als Teil einer europäischen Lösung

Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher, ist dafür, dass der Staat die Lufthansa in der Corona-Krise finanziell unterstützt.

Die Fluggesellschaft erfülle die meisten Kriterien für eine solche Hilfe, sagte Fratzscher am Mittwoch im Inforadio vom rbb. Zum einen stünden tausende Arbeitsplätze auf dem Spiel, weil der Flugbetrieb fast völlig eingebrochen sei. Zum anderen sei es sinnvoll, dass ein großes Land wie Deutschland auch weiterhin über eine nationale Fluglinie verfügt.

Wörtlich sagte Fratzscher: „Wenn man sich diese Kriterien anschaut, dann würde man bei der Lufthansa sagen, ja, die Lufthansa erfüllt die meisten Kriterien und so gesehen macht es Sinn darüber nachzudenken, wie man die Lufthansa auch von staatlicher Seite unterstützen und auch retten kann.“

Fratzscher fordert allerdings eine europäische Lösung. Andernfalls drohten Wettbewerbsnachteile für Unternehmen in anderen Ländern, die sich solche Hilfen nicht leisten können:

„Das, was ich erwarte und was auch Sinn machen würde, ist, dass die Europäische Kommission gewisse Bedingungen auferlegt, … beispielsweise sagt, ja, der deutsche Staat, …. die Bundesregierung – ihr dürft die Lufthansa retten, aber dann dürft ihr … das nicht als Chance nutzen, … Unternehmen in Ländern, die diese Möglichkeit nicht haben, systematisch zu übernehmen.“

Das Interview mit dem DIW-Chef ist im Podcast: „Corona – Das Virus und die Wirtschaft“ in der Inforadio-App und in der ARD Audiothek zu hören.

Pressekontakt:

Rundfunk Berlin-Brandenburg
Inforadio
Chef/Chefin vom Dienst
Tel.: 030 – 97993 – 37400
Mail: info@inforadio.de

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/51580/4584338
OTS: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)

Original-Content von: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), übermittelt durch news aktuell

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