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Dominik Szoboszlai wird sein RB Debüt frühestens im Februar feiern

Der Ungar Dominik Szoboszlai war in der Hinrunde 2020/21 eine der am heißesten diskutierte Personalie im europäischen Fußballbusiness. Der 20-Jährige gilt als das größte ungarische Talent seit Jahrzehnten und wurde schon in jungen Jahren von der Fußballtalentschmiede von Red Bull verpflichtet. Angang 2017 wechselte der Mittelfeldspieler von Ungarn in die Nachwuchsabteilung von Salzburg. Nach einem halben Jahr beim FC Liefering, dem Ausbildungsverein von Red Bull in der 2. Österreichischen Bundesliga, war das Toptalent seit Anfang 2018 fester Bestandteil des Profikaders von Red Bull Salzburg.

In der 1. Österreichischen Liga konnte der Ungar schnell sein großes Talent unter Beweis stellen. Als Mittelfeldstütze konnte der Teenager teils schon Weltklasseleistungen abrufen und machte so die großen Clubs aus Europa auf sich aufmerksam. Im Herbst 2020 wurde vom Interesse großer Clubs, wie Real Madrid, FC Arsenal und FC Bayern München berichtet. Schon früh galt ein Wechsel in der Winterpause als wahrscheinlich. Der Transfer des ungarischen Nationalspielers wurde dann auch zum Jahreswechsel offiziell. Doch es ist weder ein spanischer noch ein englischer Club, der Szoboszlai verpflichtete. Vielmehr folgte der Profi dem Weg, den schon so viele andere Profis aus Salzburg eingeschlagen hatten und wechselte zu RasenBallsport Leipzig. Der Bundesligaclub wurde durch Millionen des Getränkeriesen Red Bull finanziert und ist noch immer mit dem „Schwesterverein Salzburg“ eng verwoben.

Bei dem Bundesligatopclub will sich der Youngster weiterentwickeln und sich sicher mittelfristig für einen Wechsel zu einem europäischen Topclub anbieten. Aktuell ist der Spieler aber zum Zuschauen verdammt. Szoboszlai fällt aufgrund von Adduktorenbeschwerden noch mehrere Wochen aus und es ist davon auszugehen, dass der ungarische Mittelfeldspieler erst im Februar sein Debüt für die Leipziger feiern wird. Für die großen Ambitionen, die RasenBallsport Leipzig hegt, ist dies ein großer Rückschlag. Nach den großen Problemen bei Ligakonkurrent Borussia Dortmund, die in der Kündigung von Trainer Lucien Favre gipfelten, rechneten viele Sportwettexperten damit, dass RB Leipzig diese Saison der härteste Konkurrent des FC Bayerns im Kampf um die Bundesligakrone sein könnte, doch schwächt der Ausfall des Neuzugangs die Ostdeutschen sehr. Spätestens die 1:3-Heimniederlage gegen den direkten Konkurrenten Borussia Dortmund Anfang Januar hat gezeigt, dass die Roten Bullen noch viel Luft nach oben haben und Spieler wie Szoboszlai, die bei einer guten Performance dem ganzen Spiel ihren Stempel aufdrücken können, schmerzlich vermissen. Da der Spieler sicher nicht in Topform sein Debüt feiern wird, sondern einige Spiele brauchen wird, um seinen Rhythmus wiederzufinden, wird es für Leipzig dieses Jahr wohl sehr schwer, ernsthaft in den Kampf um den Titel mitzureden. Kann der Ungar schnell in der Bundesliga Fuß fassen, könnte Leipzig mit ihm als zentrale Stütze im Mittelfeld dann nächste Saison voll angreifen.