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Elberadweg: Neue Plaketten für radfreundliche Gastgeber

Radfahrer auf dem Elberadweg erkennen die radfreundlichen Beherbergungs-, Gastronomie- und Freizeitbetriebe jetzt an einer neuen Plakette. Bis Mitte März werden etwa 500 Einrichtungen auf der deutschen Seite des Fernradweges zwischen Bad Schandau und Cuxhaven einheitlich ausgestattet.

Als radfreundlich gilt ein Betrieb, der die vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) vorgegebenen Kriterien nach „Bett+Bike“-Standard erfüllt. Dazu gehören ein verschließbarer Raum für Fahrräder, eine Trockenmöglichkeit für nasse Kleidung, die Bereitstellung von Reparatursets und Kartenmaterial. Von Gästen wird kein Mindestaufenthalt gefordert. Campingplätze bieten außerdem grasbewachsene Zeltflächen. Gastronomiebetriebe ermöglichen unter anderem das Abstellen der Fahrräder im Sichtbereich und ein auf Radfahrer ausgerichtetes Angebot an alkoholfreien Getränken und warmen Speisen. Alle Gastgeber informieren über Bahn- und Busfahrzeiten sowie Schiffs- und Fährangebote.

„Die Plakette ist ein Qualitätsversprechen für Radfahrer“, sagt Heike Grunow von der Koordinierungsstelle Elberadweg Süd, die beim Tourismusverband Sächsische Schweiz ansässig ist. „Und sie dient als Leitsystem für Kurzentschlossene, die spontan einen Ort für die Rast oder ein Quartier für die Nacht suchen.“

Roland Taubinger vom Landhotel Gut Wildberg im sächsischen Klipphausen ist einer der Gastgeber am Elberadweg, der die Kriterien erfüllt. „Mit einem besonders radfreundlichen Angebot gehen wir auf die Wünsche und Bedürfnisse unserer Gäste ein“, sagt er. Für den Inhaber des Traditionshotels sind Fahrradfahrer eine der wichtigsten Zielgruppen. Da sei es von Vorteil, sich im Rahmen einer gemeinschaftlichen Kooperation zu präsentieren, um den Radtourismus an der Elbe zu stärken.

Die neue Plakette zeigt das bekannte „e“ des Elberadweg-Logos vor einem grün-blauen Hintergrund. Blau steht für das Wasser der Elbe. Grün für die Natur entlang des Flusses. Auf 1.300 Kilometern – 840 davon auf deutscher Seite – verläuft der Fernstreckenweg von der Elbquelle im tschechischen Riesengebirge einmal quer durch Deutschland bis an die Nordseeküste. Die Route führt durch Natur- und Nationalparks, Biosphärenreservate und Kulturmetropolen wie Hamburg, Magdeburg und Dresden. Häufiger als jeden anderen Radweg hat der ADFC ihn zum beliebtesten Fernradweg der Deutschen gekürt.

Das offizielle Kompendium zur Strecke ist das „Elberadweg Handbuch“. Die aktuelle Ausgabe für 2021 sowie viele weitere Informationen für die Reiseplanung sind auf www.elberadweg.de kostenlos erhältlich. ■

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