Sporthilfe schüttet 740.000 Euro Medaillenprämien aus.
Die Stiftung Deutsche Sporthilfe zieht nach den Olympischen Winterspielen in Mailand Cortina ein erstes Fazit:
„Es gab in den vergangenen zwei Wochen bei den Olympischen Spielen großartige inspirierende Momente wie zum Beispiel die Goldmedaille von Max Langenhan, die ich gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen der Sporthilfe live vor Ort erleben durfte – ein Moment, der unter die Haut ging. Hinter solchen Erfolgen stehen beeindruckende Persönlichkeiten, die mit Leidenschaft, Mut und Teamgeist auftreten – und die wir gemeinsam feiern können“, sagt Max Hartung, Sprecher des Sporthilfe-Vorstands. „Wir haben aber Erfolge vor allem im Eiskanal gesehen. Als Sporthilfe wünschen wir uns, dass geförderte Athletinnen und Athleten in der ganzen Vielfalt der Sportarten sichtbar werden – sowohl in den vielen neuen Disziplinen als auch in den traditionsreichen Sportarten auf der Skipiste, auf der Eisfläche und in der Loipe.“
„Unsere Athletinnen und Athleten haben alles gegeben und können stolz auf ihre Leistungen sein, zu denen wir Ihnen herzlich gratulieren. Ihr Einsatz und Engagement verdienen großen Respekt“, betont auch Karin Orgeldinger, im Sporthilfe-Vorstand zuständig für die Athletenförderung. „Gleichzeitig zeigt das Gesamtabschneiden aber klar: Wir müssen zukünftig noch gezielter und individueller fördern. Die starken Ergebnisse im Eiskanal geben Rückenwind – bei anderen Sportarten und in der strategischen Ausrichtung der Entwicklung von Sportarten mit erheblichem Medaillenchancen im olympischen Programm, sehen wir jedoch deutlich, wie viel Potenzial wir noch heben können. Für die Sporthilfe ist das ein klarer Auftrag: weiter in professionelle Bedingungen, Sicherheit und stabile Karrierewege zu investieren, damit Deutschland international wieder konkurrenzfähiger wird.“
Die 26 deutschen Medaillen in Mailand Cortina (8 x Gold/10 x Silber/8 x Bronze) wurden von 36 Sporthilfe- geförderten Athletinnen und Athleten gewonnen, diese werden von der Sporthilfe wie folgt prämiert: 14 mal Gold mit 30.000 Euro, 10 mal Silber mit 20.000 Euro und 12 mal Bronze mit 10.000 Euro. Somit wird die Stiftung – vorbehaltlich der finalen Entscheidung des Gutachterausschusses – in Summe 740.000 Euro an Sporthilfe-Medaillenprämien an die geförderten Athletinnen und Athleten auszahlen.
Im Vergleich zu den zurückliegenden Winterspielen 2022 mit 704.000 Euro ist damit die Gesamtsumme gestiegen, da die Sporthilfe-Medaillenprämien für die Plätze eins und zwei erhöht wurden: 30.000 Euro für Gold anstelle bisher 20.000 Euro, für Silber 20.000 Euro anstelle bisher 15.000 Euro. Erstmals sind die von Sporthilfe ausgezahlten Medaillenprämien steuerfrei. Dafür hatte sich die Sporthilfe im vergangenen Jahr bei der Politik eingesetzt. Die Sporthilfe-Medaillenprämien werden – im Unterschied zu Ländern, in denen sie häufig vom Staat finanziert werden – privat und ohne öffentliche Mittel erwirtschaftet.
Mehr zu den Sporthilfe-Medaillenprämien:
Honoriert wird bei mehreren Medaillen einer Sportlerin oder eines Sportlers jeweils der größte Erfolg. Die Sporthilfe-Medaillenprämien werden vorbehaltlich einer endgültigen Entscheidung durch den Gutachterausschuss der Sporthilfe ausgezahlt. Die Auszahlung erfolgt über die kommenden zwölf Monate durch die Sporthilfe.
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