Fußballweltmeister Pierre Littbarski vermisst bei Spielern von heute das „Herzblut“ – „Für denGroßteil ist ihre Zeit als Profi ein Akt der Darstellung in den Medien“

Fußballweltmeister Pierre Littbarski vermisst bei Spielern von heute das „Herzblut“ – „Für denGroßteil ist ihre Zeit als Profi ein Akt der Darstellung in den Medien“

Pierre Littbarski, Fußballweltmeister von 1990, vermisst bei vielen Spielern von heute das „Herzblut“. Für den Großteil der Fußballer „ist ihre Zeit als Profi ein Akt der Darstellung in den Medien“, sagte Littbarski, der am Donnerstag (16.4.) 66 Jahre alt wird, dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Donnerstag-Ausgabe). „Es ist die gesamte Authentizität verloren gegangen. Es ist alles künstlich, hochgejazzt, Kleinigkeiten werden viel zu wichtig genommen“, kritisierte der frühere Star des 1. FC Köln. Es gebe aber „Ausnahmen wie Joshua Kimmich dem du abnimmst, dass er mit dem Herzen dabei ist“, sagte der spätere Trainer über den FC-Bayern-Profi. „Ich sage immer, dass du keinem das Herzblut für die Sache und für einen Verein infundieren kannst. Die Profis heute sind anders aufgewachsen als ich früher. Das ist der Zeitgeist.“

Pressekontakt:

Kölner Stadt-Anzeiger
Newsdesk
Telefon: 0221 224 2080

Original-Content von: Kölner Stadt-Anzeiger, übermittelt durch news aktuell