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„Grünes Abitur“- Immer mehr Menschen büffeln für den Jagdschein (AUDIO)

Anmoderationsvorschlag: Wegen der Corona-Pandemie haben viele Bundesländer in diesem Jahr die Abiturprüfungen nach hinten verschoben. Aber auch von denen, die sich 2020 für die staatliche Jägerprüfung angemeldet haben, haben längst noch nicht alle ihren Abschluss in der Tasche und müssen weiter fleißig büffeln. Jessica Martin verrät Ihnen mehr über das sogenannte „Grüne Abitur“, das sich immer größerer Beliebtheit erfreut.

Sprecherin: 18.800 Frauen und Männer haben sich 2020 zur Jägerprüfung angemeldet.

O-Ton 1 (Torsten Reinwald, 14 Sek.): „Das sind doppelt so viele als noch vor einem Jahrzehnt. Das ist besonders erstaunlich, weil wir über Corona sehr viele Einschränkungen hatten und noch ganze viele in der Warteschleife hängen. Die meisten waren es in Niedersachsen, dann folgt Baden-Württemberg und dann Mecklenburg-Vorpommern.“

Sprecherin: Sagt Torsten Reinwald vom Deutschen Jagdverband und erklärt, was das „Grüne Abitur“ so interessant macht:

O-Ton 2 (Torsten Reinwald, 21 Sek.): „Unsere Umfragen zeigen, dass viele Menschen einfach zurück zur Natur wollen, sie wollen aktiv Naturschutz betreiben. Also es reicht ihnen nicht, einfach eine Spende zu geben an den Naturschutzverband, sie wollen selber mitgestalten. Und dritter wichtiger Grund ist gesundes Fleisch. Ich selbst bin auch überzeugter Kochtopfjäger, für mich ist Wildbret eine Hauptmotivation für die Jagd.“

Sprecherin: 18 Jahre muss man alt sein, um zur Jägerprüfung anzutreten, ein makelloses polizeiliches Führungszeugnis haben und rund 150 Stunden Zeit zum Lernen mitbringen.

O-Ton 3 (Torsten Reinwald, 25 Sek.): „Die Ausbildung zum Jäger ist sehr anspruchsvoll. Also ich bin selbst Biologe, aber ich habe seit meinem Studium lange nicht mehr so viel gelernt, in so kurzer Zeit. Die Durchfallquote liegt auch bei 20 Prozent im ersten Anlauf. Man muss halt in sehr vielen Fachbereichen fit sein. Das ist Wildbiologie, Natur- und Tierschutz, Wildbret-Hygiene, Waffenkunde, Hundewesen und die Prüfung umfasst einen praktischen Teil im mündlichen Teil und einen schriftlichen Teil.“

Sprecherin: Und wenn man bestanden hat, ist man noch längst nicht am Ziel seiner Träume angelangt.

O-Ton 4 (Torsten Reinwald, 22 Sek.): „Dann kann ich nicht loslaufen und einfach auf alles schießen, was Fell hat, sondern ich muss erst mal einen Jagdschein lösen bei der Behörde. Der berechtigt mich dann, bei einem Jagdpächter anzufragen, ob ich Mitjagen darf. Und wenn ich dann eine Jagdmöglichkeit gefunden habe, dann bin ich natürlich auch gebunden an gesetzliche Vorgaben, zum Beispiel an die Jagd- und Schonzeiten.“

Abmoderationsvorschlag: Wenn Sie sich für das „Grüne Abitur“ interessieren, dann klicken Sie doch einfach mal auf Jagdverband.de. Dort finden Sie alle Infos und die kostenlose Broschüre „Der Weg zum Jagdschein“ zum Download.

Pressekontakt:

Torsten Reinwald
Tel.:030/2091394-23
Mail: pressestelle@jagdverband.de

Original-Content von: Deutscher Jagdverband e.V. (DJV), übermittelt durch news aktuell

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