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Jens Petter Hauge wechselt zu Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt hat sich Mitte August nochmals verstärkt und den Norweger Jens Petter Hauge verpflichtet. Der Rechtsaußen kommt vom AC Milan zunächst auf Leihbasis an den Main. Er soll helfen, die hohen Ambitionen des Europa League-Teilnehmers zu erreichen. Die Eintracht hatte im vergangenen Jahr denkbar knapp den Einzug in die Champions League verpasst und wollte in diesem Jahr in allen drei Wettbewerben lange dabei sein. Leider ist der Saisonstart nicht geglückt. Dem Aus in der ersten Runde des DFB-Pokals folgte eine 5:2-Klatsche zum Bundesligaauftakt. Auch das zweite Spiel in der Bundesliga konnten die Frankfurter nicht gewinnen. Es endete 0:0-Unentschieden. Im dritten Saisonspiel gegen Arminia Bielefeld steht das Team von Trainer Oliver Glasner schon unter Druck. Die Fußballwettenexperten von bwin sehen das Team vom Main als Favoriten und eine erneute Enttäuschung würde schon die erste richtige Krise dieser Saison bedeuten.

Der 21-jährige Hauge hat bisher nur Teilzeitarbeit bei der Eintracht geleistet. Während er im DFB Pokal noch nicht zum Einsatz kam, stand er in der Bundesliga einmal in der Startelf und wurde im anderen Spiel eingewechselt. Bei der Niederlage am ersten Spieltag gegen Dortmund konnte er schon sein Premierentor in der Bundesliga feiern, welches für sein Team aber ohne großen Wert blieb.

Hauge gilt als eines der größten Talente Norwegens und begeisterte schon Anfang 2020 die Scouts der internationalen Topclubs. So war keiner überrascht als es ihn im Oktober 2020 von FK Bodø/Glimt zum AC Mailand zog. Der junge Spieler hoffte hier, schnell Fuß zu fassen und sich in der Serie A zu beweisen. Laut Medienberichten überwiesen die Mailänder vor einem Jahr rund fünf Millionen Euro an den norwegischen Verein. Da er sich in Mailand aber nicht durchsetzen konnte, folgt nun ein Schritt zurück. Die Berater Hauges haben mit dem AC Mailand und Eintracht Frankfurt ein Arrangement ausgehandelt, das zunächst eine Leihe für ein Jahr nach Deutschland vorsieht.

Genaue Vertragsdetails sind zwar nicht bekannt, doch ist übereinstimmenden Medienberichten zu entnehmen, dass Frankfurt eine Kaufoption besitzt, die in bestimmten Fällen zu einer Kaufpflicht werden kann. Hauge hat für diesen Fall einen Vorvertrag bis 2026 bei den Frankfurtern unterschrieben. Das Gesamtvolumen für die Verpflichtung soll dabei rund 12 Millionen Euro betragen. Damit wäre der Norweger im Falle einer festen Verpflichtung der zweitteuerste Neuzugang in der Eintracht-Geschichte.

Nach den großen Veränderungen im Sommer hoffen alle bei der Eintracht, dass das norwegische Offensivtalent schnell im Team Fuß fasst und der schlechte Saisonauftakt bald vergessen ist. Als eines der Teams mit Hoffnungen auf die ersten vier gestartet, hängen die Frankfurter nach zwei Spieltagen ganz unten in der Tabelle fest. Wegen der vielen Umstellungen mit neuem Management und neuem Trainer sollte man den Club aber nicht zu früh abschreiben. Der Kader ist sehr stark besetzt und die Frankfurter sollten bis zum Ende um die internationalen Plätze mitspielen.