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Kitesurfen – die Grundausstattung für Anfänger & Fortgeschrittene

Das Kitesurfen ist eine Sportart, die Konzentration, Stärke, aber vor allem die Nähe zur Natur miteinander vereint. Hast du bereits einige Stunden in einer Kite-Schule absolviert und die Liebe zum Sport für dich entdeckt, dauert es meist nicht lange, bis du dich auch in deiner Freizeit aufs Board stellen und einfach los surfen möchtest.

Hierfür solltest du dir auf Dauer eine eigene Kite-Ausrüstung anschaffen, die genau auf deine Bedürfnisse zugeschnitten ist. Denn wie bei jedem Hobby gibt es auch hier Präferenzen und Abneigungen bei der Ausstattung. Damit du dir einen Überblick über die verschiedenen Kites, Boards und Kleidungsstücke verschaffen kannst, möchten wir dir diese im Folgenden vorstellen.

Unterschiedliche Kites für deine Ansprüche

Mit den Kites meint man den Drachen, welcher sich nach aktuellen Windverhältnissen vom Surfer lenken lässt und welcher dafür sorgt, dass der Kiter atemberaubende Drehungen und Stunts absolvieren kann. Bei diesen Kites unterscheidet man zunächst zwischen den Inflatable Tube Kites und den sogenannten Soft- und Foil Kites, welche nicht aufgeblasen werden.

Vor allem Anfänger, aber auch viele Fortgeschrittene nutzen die aufblasbaren Tube Kites, bei welchen man ebenfalls zwischen einigen Modellen differenziert. Damit du einmal von allen Tube Kite-Arten gehört hast, möchten wir dir diese nur namentlich vorstellen:

  • fein C-Kites
  • Open-C-Kites
  • Bow-Kites
  • Delta-Kites
  • Hybrid-Kites

Grob unterscheidet man nur zwischen C-Kites und Bow-Kites. Erstere sind ausschließlich für Fortgeschrittene geeignet, da sich die C-förmigen Kites deutlich schwerer aus dem Wasser starten lassen. Allerdings drehen diese Kites auch schneller und haben einen kräftigeren Lift, sodass erfahrene Surfer auch Loopings und sehr hohe Sprünge absolvieren können.

Bow-Kites haben ein deutlich flacheres Profil und keine rechteckige Outline. Außerdem sind die Front- und Backlines nicht direkt mit dem Drachen verbunden, sondern über eine Waage miteinander verknüpft. So lässt sich das Kite deutlich stabiler und einfacher lenken, was es auch für Profis oftmals zum Mittel der Wahl macht.

Die Wahl des Kiteboards

Auch bei den Kiteboards unterscheidet man zwischen einer Fülle an Modellen. Um dich nicht zu verwirren, möchten wir dir nur eine dieser Arten vorstellen, die man sowohl als Anfänger aber auch als Fortgeschrittener problemlos nutzen kann. Vor allem kommt es bei den Boards aber auf die richtige Größe und ein möglichst geringes Gewicht an. Aber auch dies ist von deinen Ansprüchen und Kenntnissen abhängig.

Mit den sogenannten Twintip Kiteboards, auch Bidis genannt, hat man es am Anfang besonders leicht, da das Board in beide Richtungen bewegt werden kann, ohne die Position der Füße zu ändern. Für besonders viel Performance empfehlen sich Carbon-Boards, da diese besonders leicht sind.

Um das richtige Board zu finden, solltest du dich aber persönlich in einer Kite-Schule beraten lassen und mehreren Boards testen. Da es auch auf kite-buddy.de ausführliche Beratung und Guides gibt, findest du womöglich auch hier heraus, ob für dich eher ein Twintip Board oder ein Directional Kiteboard infrage kommt. Außerdem findest du hier alles Weitere an Sicherheitsausrüstungen und Bars. Auch dies wirst du auf Dauer beim Kiten benötigen.

Neoprenanzug und anpassbare Schuhe

Besonders in den kalten Monaten sind dicke Neoprenanzüge und hochwertige Neoprenschuhe sehr wichtig. Sie schützen dich vor dem Auskühlen, und dämpfen auch Stürze ab. Während im Sommer dünne Neoprenanzüge von 2 mm Dicke ausreichen und man auch nicht zwingend Neoprenschuhe benötigt, sind im Winter hochwertige Anzüge mit bis zu 6 mm Dicke empfehlenswert.

Je nach Material und Verarbeitung kann ein solcher Anzug schon einmal bis zu 500 Euro kosten. Bei diesen Modellen solltest du darauf achten, dass Brust- und Rückenbereich mit windundurchlässigem Glatthaut-Neopren ausgestattet ist. Der Rest des Anzugs sollte aus hochwertigem und robustem kaschiertem Neopren gefertigt sein. Auch die Schuhe sollten mit 5,5 bis 6 mm dick genug und auf deinen Fuß anpassbar sein. Diese gibt es außerdem mit und ohne Zehentrenner.