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MDR-Naturfilme beim Green Screen-Festival ausgezeichnet (FOTO)

Die MDR/ARTE-Koproduktion „Rentiere auf dünnem Eis“ ist am Wochenende beim Internationalen Green Screen-Festival in Eckernförde als „Bester Wissenschaftsfilm“ ausgezeichnet worden. Der Preis in der Kategorie „Beste Musik“ ging an die MDR-Koproduktion „Im Reich der Wolga“.

Riesige Krater klaffen im tauenden Permafrostboden Sibiriens. Mit eindrucksvollen Aufnahmen führen die Filmemacher Henry M. Mix und Boas Schwarz in „Rentiere auf dünnem Eis“ die dramatischen Folgen der Klimaveränderungen vor Augen. Der Film „zeigt anhand anschaulicher Einzelschicksale und verstörender Bilder die Auswirkungen des Klimawandels auf Rentierhirten und die Natur Sibiriens, ohne den globalen Bezug aus den Augen zu verlieren“, lobte die internationale Jury des Green Screen Festivals und hat ihn als „Bester Wissenschaftsfilm“ ausgezeichnet.

„Ich gratuliere dem Team sehr herzlich zu diesem Preis und zu diesem so wichtigen Film. Er zeigt auf beeindruckende und mitfühlende Weise, wie die Klimaerwärmung im wahrsten Sinne leibhaftig voranschreitet, wie bedrohlich sie ist und welche gesellschaftliche Verantwortung wir an dieser Stelle tragen und zwingend auch tragen sollten“, betont MDR-Programmdirektorin Katja Wildermuth. „Hier erlebt man die Kraft des dokumentarischen Erzählens besonders eindrucksvoll.“

Die Ko-Produktion von ALTAYFILM mit dem MDR und ARTE ist am 7. November 2020 bei ARTE zu sehen.

Kategorie „Beste Musik“ für „Im Reich der Wolga“

Die Auszeichnung für die „Beste Musik“ ging an Oliver Heuss für seine Kompositionen zu „Im Reich der Wolga“ von Henry M. Mix. „Diese Musik ist hochemotional und unterstützt den Film und dessen Dramaturgie optimal. Die Komposition und die Bilder verschmelzen zu einer Einheit, die den Zuschauer in ein Gesamtwerk aus Bild und Ton eintauchen lassen“, zeigte sich die Jury in ihrer Laudatio begeistert.

Nach dem „NaturVision Filmmusikpreis“ ist dies bereits der zweite Erfolg für die Produktion von Doclights und ALTAYFILM für den NDR in Co-Produktion mit ARTE, MDR, WDR, ORF, Curiosity Stream und Channel One Russia. Alle drei Teile der Naturfilm-Serie von Henry M. Mix über den größten Fluss Europas werden am 26. und 27. Dezember 2020 im MDR-Fernsehen gesendet.

Das Internationale Naturfilmfestival Green Screen Eckernförde ist das populärste Festival für Naturdokumentationen in Europa. In diesem Jahr wurde das Festival erstmals online durchgeführt.

Zum Inhalt des Preisträgerfilms „Rentiere auf dünnem Eis“

Der Klimawandel hat die Nenzen in Sibirien erreicht. Die Rentierherden der Nomaden bewegen sich auf dünnem Eis. Die Erwärmung wird dramatisch sichtbar: Riesige Krater öffnen sich im tauenden Permafrostboden und legen gefährliche Viren und Bakterien frei. Waldböden trocknen aus und die Taiga gerät in Flammen. Das Packeis vor den Küsten schmilzt und nimmt Eisbären den Lebensraum. Die Veränderungen in der Natur fügen sich mit den Beobachtungen von Forschern und Ureinwohnern zu einem düsteren Gesamtbild: In der russischen Arktis wurde die „Büchse der Pandora“ geöffnet.

„Rentiere auf dünnem Eis“ ist in weiteren nationalen und internationalen Festivals für Preise nominiert, darunter beim Darßer Naturfilmfestival für den Deutschen NaturfilmPreis 2020, den Jackson Wild Media Awards in der Kategorie „Best Changing Planet Film“ und dem Wildlife Film Festival Rotterdam für den Awareness Award.

Pressekontakt:

MDR, Presse und Information, Birgit Friedrich,
Tel.: (0341) 3 00 65 45, E-Mail: mailto:presse@mdr.de, Twitter: @MDRpresse

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/7880/4705838
OTS: MDR Mitteldeutscher Rundfunk

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