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Mitteldeutsche Zeitung: Fußball/Erste Bundesliga RB-Trainer Ralph Hasenhüttl: „Wir können in den nächsten Wochen nur gewinnen“

Ralph Hasenhüttl hat die kommenden Topspiel-Wochen
bei RB Leipzig zur Reifeprüfung für sein Team erklärt. Vor dem
Bundesliga-Topspiel zwischen Borussia Dortmund und RB Leipzig sagte
der RB-Trainer im Interview mit deroin Halle erscheinenden
Mitteldeutschen Zeitung (Freitagausgabe): „Die kommenden Wochen
werden zeigen, wie weit wir schon sind. In Dortmund und Bayern haben
wir vergangene Saison nichts mitnehmen können. Mal sehen, wie das
dieses Jahr ist.“

Der Österreicher sieht nicht sein Team, sondern die Konkurrenten
des FC Bayern München und von Borussia Dortmund in der Pflicht. „Wir
können in den nächsten Wochen nur gewinnen. Ich glaube nicht, dass
erwartet wird, dass wir in München oder Dortmund gewinnen.“

Mit Blick auf das dritte Champions-League-Gruppenspiel am
kommenden Dienstag gegen den FC Porto fordert der 50-Jährige die
Rückkehr zu den Leipziger Tugenden: „Ich hoffe, dass wir so weit
sind, wieder RB-Fußball zu zeigen. Und dann sind wir nur schwer zu
schlagen. Dann können wir gewinnen. Und wenn wir das tun, ist alles
wieder offen. Wir sind in der Gruppe nicht ohne Chancen.“

Seine Topspieler Naby Keita und Emil Forsberg nimmt Hasenhüttl vor
den richtungsweisenden Wochen in Schutz. Beide Spieler hätten
„vergangene Saison unmenschlich Gutes geleistet.“ Da sei es
„natürlich schwer, dieses Niveau wieder zu erreichen. Beide wurde
enorm gehypt, dann kamen im Sommer die Transfergeschichten, und die
Jungs haben sich selbst nochmal enormen Druck gemacht. Im zweiten
Jahr diese Leistung zu bestätigen, gerade bei der Mehrfachbelastung
ist enorm schwer. Ich glaube nicht, dass sie momentan schlechte
Spiele machen. Der Unterschied ist der zu den Top-top-Leistungen der
Vorsaison.“ Hasenhüttl sagte: „Man muss die Jungs eher eine Spur
schützen, und ihnen den Rucksack abnehmen, den sie sich umgehangen
haben.“

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de

Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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