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neues deutschland: Jenas Trainer fordert feste Anstoßzeiten in der Fußball-Bundesliga der Frauen

Christopher Heck, Trainer des FF USV Jena, sieht in
den vielen verschiedenen Anstoßzeiten in der Fußball-Bundesliga der
Frauen einen Hinweis auf fehlende Professionalität. „Der deutsche
Frauenfußball ist nicht unbedingt schlechter geworden, andere Ligen
aber professioneller und dadurch auch teilweise besser. In der
Bundesliga wird mal samstags um 12.30 Uhr, mal sonntags um 11 oder um
14 Uhr gespielt, dann auf einmal mittwochs um 17.15 Uhr oder freitags
um 18.15 Uhr. Wir brauchen aber Regelanstoßzeiten – damit jeder weiß,
wann die Frauen in der Bundesliga spielen. Auch das gehört zur
Professionalität dazu“, sagte Heck gegenüber nd.DieWoche, der
Wochenendausgabe der Tageszeitung „neues deutschland“.

Die Einschätzung des DFB, dass die Bundesliga noch immer die beste
Liga der Welt sei, teilt Heck nicht. „Aber in der Breite gehört die
Bundesliga immer noch zu den besten Europas. In anderen Ländern sind
meist nur zwei, drei Vereine wirklich auf einem guten Niveau. Bei uns
in Deutschland sind es zwei Klubs, die auf einem sehr hohen Niveau
sind, dann folgen aber fünf, sechs, die nah dran sind. Jedoch müssen
wir aufpassen, dass es so bleibt. Und dabei sind alle, also der DFB
und die Vereine, gefragt, mehr Attraktivität zu schaffen.“

Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion

Telefon: 030/2978-1722

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