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Public Rescue Tubes: Neue Rettungsausrüstung an deutschen Gewässern (FOTO)

Mit der Verfügbarkeit von frei zugänglichen Rescue Tubes an einigen Gewässern in Deutschland startet die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) jetzt am Strand von Graal-Müritz offiziell eine dreijährige Testphase. Die Gurtretter, leichte und flexible Schaumstoffkörper, sollen dem Laien einen sicheren und schnellen Einsatz bei Ertrinkungsfällen ermöglichen.

Nach gemeinsamer Entwicklung mit dem Danish Water Safety Council werden in Dänemark und Deutschland zunächst rund 20 Stellen an Küstenabschnitten und Binnengewässern mit den Hilfsmitteln ausgestattet. Gefördert wird das Projekt von der International Life Saving Federation of Europe (ILSE), dem Dachverband der europäischen Wasserrettungsorganisationen. „Jüngste Pressemeldungen zeigen, dass immer wieder Menschen bei Rettungsversuchen selbst ertrinken, darunter oftmals die Eltern oder Jugendliche. Durch die Rescue Tubes soll neben der Hilfsmaßnahme an sich auch die Sicherheit des Laienretters verbessert werden“, sagte Dr. Detlev Mohr, Präsident der ILSE und Vizepräsident der DLRG, bei der Präsentation und Demonstration der neuen Hilfsmittel in Graal-Müritz.

Dadurch könne auch an unbewachten Badestellen und außerhalb der Wachzeiten für mehr Badesicherheit gesorgt werden. „Wir freuen uns, den zahlreichen Besuchern an unseren Strandabschnitten eine klar erkennbare und einfach zu bedienende Möglichkeit der Rettung anzubieten“, zeigte sich Dr. Benita Chelvier, Bürgermeisterin der Gemeinde Graal-Müritz, erfreut über die neue Unterstützung und besondere Hilfe zur Rettung aus Ertrinkungsgefahr.

Auf Hawaii und in Südafrika stehen Public Rescue Tubes der Öffentlichkeit bereits seit mehreren Jahren zur Verfügung. „Die Erfahrungen dort zeigen uns, dass die Rescue Tubes als Hilfsmittel angenommen und zum Zweck der Lebensrettung erfolgreich verwendet werden“, so Mohr weiter. Insbesondere der für den Rettungseinsatz bedeutende Auftrieb im Wasser wird durch die Schaumstoffhilfen deutlich unterstützt.

Der Testbetrieb läuft über drei Jahre bis 2023. In einer Untersuchung soll dann ausgewertet werden, wie die öffentlichen Rettungsgeräte modifiziert und ergänzt werden können.

Weitere Informationen unter https://dlrg.de/publicrescuetube

Über die DLRG

Die DLRG ist mit rund 1,6 Millionen Mitgliedern und Förderern die größte Wasserrettungsorganisation der Welt. Seit ihrer Gründung im Jahr 1913 hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren. Schirmherr ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Die DLRG ist die Nummer Eins in der Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung in Deutschland. Von 1950 bis 2019 hat sie rund 22,7 Millionen Schwimmprüfungen und fast fünf Millionen Rettungsschwimmprüfungen abgenommen. In rund 2.000 Gliederungen leisten die ehrenamtlichen Helfer pro Jahr fast 10,2 Millionen Stunden freiwillige Arbeit für die Menschen in Deutschland. Die Kernaufgaben der DLRG sind die Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung, die Aufklärung über Wassergefahren sowie der Wasserrettungsdienst. Rund 47.000 Mitglieder wachen jährlich etwa drei Millionen Stunden über die Sicherheit von Badegästen und Wassersportlern. Mehr Informationen unter https://www.dlrg.de/ .

Pressekontakt:

Frank Villmow
Leiter Verbandskommunikation der DLRG
Telefon: 0171 3330200
E-Mail: presse@dlrg.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/7044/4678575
OTS: DLRG – Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft

Original-Content von: DLRG – Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, übermittelt durch news aktuell

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