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Rheinische Post: Europameister Hansi Gnad ist enttäuscht vom Deutschen Basketball-Bund

Der Kapitän der deutschen
Europameister-Mannschaft im Basketball 1993, Hansi Gnad, hat sich vom
Deutschen Basketball-Bund nach seiner aktiven Karriere gering
geschätzt gefühlt: „Ich habe 181 Länderspiele für
Deutschland gemacht, aber wenn ich einen Job gebraucht habe, habe ich
ihn dort jedenfalls nicht bekommen. Ich habe mich mal als
hauptamtlicher Trainer beworben und bin nicht mal zum Interview
eingeladen worden. Nachdem ich vier Jahre als Co-Trainer vom
damaligen Nationaltrainer Dirk Bauermann gearbeitet hatte, hat mich
das schon sehr frustriert“, sagte der 56-Jährige der Düsseldorfer
„Rheinischen Post“ (Freitag). Und selbst in seiner Zeit als
Assistenztrainer des Nationalteams durchlebte Gnad nach eigener
Aussage schwere Zeiten. „Ich war zwar Assistenztrainer der
Nationalmannschaft, aber das waren vielleicht zwei Monate im Jahr. Es
gab eine Phase, da saß ich quasi auf der Straße und war froh, dass
ich einen kleinen Verein in Wuppertal gefunden habe, bei dem ich für
ein paar Euro in der Jugendabteilung arbeiten konnte“, sagte der
heutige Trainer von Zweitliga-Aufsteiger Bayer Giants Leverkusen. Der
deutschen Mannschaft traut Gnad bei der anstehenden WM in China (31.
August bis 15. September) „alles“ zu. „Henrik Rödl hat eine richtig
gute Mannschaft, die vielen anderen Teams wehtun kann. Zu meiner Zeit
hatten wir acht bis zehn Mann, die ein gewisses internationales
Niveau hatten. Jetzt sind es 40 oder 50″, sagte er.

www.rp-online.de

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2627

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

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