Ruderpräsident Siegfried Kaidel hat in seiner
Funktion als Sprecher der Spitzensportverbände im Deutschen
Olympischen Sportbund (DOSB) die Politik davor gewarnt, aus den
Erfolgen bei den Olympischen Winterspielen die falschen Rückschlüsse
für die Finanzierung der Spitzensportförderung zu ziehen. „Nur weil
Erfolg da ist, sind die Probleme ja nicht gelöst. Wir dürfen uns
nicht blenden lassen und sagen: Es geht ja auch so. Nein, es geht um
zu verbessernde Strukturen, um mehr Hauptamtliche an den
Bundesstützpunkten, um eine bessere Bezahlung unserer Trainer. Und
dafür braucht es definitiv mehr Geld“, sagte Kaidel der in Düsseldorf
erscheinenden „Rheinischen Post“ (Dienstagausgabe). Genauso wenig
hält der 66-Jährige davon, Wintersportarten wie Biathlon zu nehmen
und ihr Erfolgsrezept als Blaupause zu verwenden. „Man kann aus dem
Erfolg bei den Winterspielen keinen Generalplan ableiten, der sich
auf alle anderen Sportarten übertragen ließe“, sagte Kaidel.
www.rp-online.de
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell