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Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Haseloff will Ende der Geisterspiele im Profifußball

Magdeburg. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff will ein Ende der Geisterspiele und möglichst schon ab September Zuschauer bei Profifußballspielen erlauben. Das sagte der CDU-Politiker der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung nach einer Telefonkonferenz der Ministerpräsidenten am Dienstag. „Das Ziel sollte sein, dass wir mit dem Saisonstart allmählich den Zuschauerverkehr hinbekommen“, erklärte Haseloff.

Aufgrund des Coronavirus sind derzeit keine Fans in den Stadien erlaubt. „Wir müssen den Einstieg finden“, sagte Haseloff. Das gelte nicht nur für die ersten beiden Profiligen, sondern auch für die 3. Liga mit dem 1. FC Magdeburg und dem Halleschen FC. Die neuen Spielzeiten beginnen am dritten September-Wochenende.

Haseloff stellte in Aussicht, dass sich die 16 Ministerpräsidenten und die Bundesregierung bis Ende August auf ein entsprechendes Konzept einigen könnten. Damit vertritt der Regierungschef Sachsen-Anhalts eine andere Linie als Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und dessen Länderkollegen: Die Gesundheitsminister hatten noch am Montag vereinbart, dass bis Ende Oktober keine Zuschauer in Stadien vorstellbar seien. Damit war das Konzept der Deutschen Fußballliga (DFL) für eine Rückkehr der Fans zunächst durchgefallen – es beinhaltet ein Alkoholverbot, die Sperrung der Stehplätze und Gästefanblocks. Haseloff sagte am Dienstag, er akzeptiere das Votum. Er argumentierte aber zugleich ökonomisch aus Sicht der Vereine. „Dass wir auf Dauer keine Geisterspiele verkraften, ist klar.“

Pressekontakt:

Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/47409/4676857
OTS: Mitteldeutsche Zeitung

Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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