Großkundenschnittstelle überholt erstmals lokale i-Kfz-Portale
Wer heute ein Fahrzeug zulassen möchte, erwartet einfache, digitale Abläufe – möglichst rund um die Uhr und ohne Behördengang. Genau dieser Anspruch treibt die internetbasierte Fahrzeugzulassung (i-Kfz) in Deutschland auf ein neues Niveau.
Im Dezember 2025 wurde ein Meilenstein erreicht: Mit 187.272 digitalen Zulassungen über die Großkundenschnittstelle (GKS) des Kraftfahrt-Bundesamtes übertraf der Auftragseingang erstmals die lokalen i-Kfz-Portale (185.403 Vorgänge). Gegenüber Januar 2025 entspricht das einer Steigerung?der GKS-Vorgänge?um nahezu?160?Prozent.
Vor allem bei den Neuzulassungen zeigt sich die Dynamik: Hier verfünffachte sich die Zahl der digitalen Vorgänge innerhalb eines Jahres. Auch wenn Außerbetriebsetzungen weiterhin die stärkste Auftragsart darstellen, gewinnt die digitale Zulassung insgesamt deutlich an Bedeutung. Dieser Anstieg ist nicht zuletzt ein Ergebnis der kontinuierlichen Optimierung von i-Kfz, die durch die Zusammenarbeit zwischen Zulassungsdienstleistern und Kraftfahrtbundesamt (KBA) vorangetrieben wird.
Hybrid als Erfolgsmodell
Die Firma Tönjes, registrierter Großkunde der ersten Stunde und etablierter Zulassungsdienstleister, konnte im vergangenen Jahr ebenfalls immer mehr seiner Kunden davon überzeugen, die Möglichkeiten der internetbasierten Fahrzeugzulassung für sich zu nutzen. Die hausintern entwickelte Auftragserfassungssoftware T-Kfz (www.T-Kfz.de) bietet einen komfortablen Einstieg in das digitale Zulassungswesen. Der Vorteil liegt in der einfachen Umsetzbarkeit: Weder eine eigene Registrierung als Großkunde noch zusätzliche Softwarelösungen oder personelle Ressourcen sind erforderlich.
Kompetente Dienstleister wie Tönjes sind außerdem in der Lage hybrid zu arbeiten, sie können also auch gescheiterte digitale Aufträge oder Sonderfälle zuverlässig erledigen. So kann ein Autohaus sich auf das konzentrieren, was es am besten kann: Kunden umfassend beraten und Autos verkaufen. Der?Dienstleister als Großkunde und Partner eines Autohauses sorgt dann dafür, dass das Fahrzeug mit amtlicher Zulassung auf die Straße kommt.
Digitale Prozesse brauchen analoge Absicherung
Ob online oder offline, digital oder analog ist irrelevant – eine behördliche Genehmigung ist Pflicht. Funktioniert der digitale Prozess rund um die Uhr reibungslos, ist das ideal. Wenn nicht, müssen sich weiterhin Menschen persönlich zur Zulassungsbehörde begeben. Der vielfach geäußerte Wunsch nach „Digital Only“ greift daher zu kurz. 85 Prozent aller Zulassungsvorgänge fanden im vergangenen Jahr noch am Behördenschalter statt. So wie nicht überall bargeldloses Bezahlen möglich ist, sind auch digitale Zulassungen nicht flächendeckend und für alle Vorgänge realisierbar.
„Die aktuellen GKS-Zahlen zeigen deutlich, dass sich die digitale Zulassung insbesondere bei professionellen Anwendern etabliert“, erklärt Werner Thermann, verantwortlicher Mitarbeiter von Tönjes. „Entscheidend ist jedoch, digitale Prozesse und persönliche Dienstleistung intelligent zu kombinieren. Genau darin liegt unsere Stärke.“
Digitale Zulassung auf der Branchenmesse live erleben
Wer sich für das Thema „Digitale Zulassung und sofortiges Losfahren“ interessiert, findet Tönjes am 25. und 26. März 2026 auf der Messe „Flotte! Der Branchentreff“ in Halle 6, Stand B11 in Düsseldorf. Dort informieren die Fachleute umfassend zum Thema digitale Fahrzeugzulassung mit der Lösung T-Kfz sowie der Möglichkeit zum sofortigen Losfahren durch zeit- und ortsunabhängige Kennzeichenherstellung.
