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Tiefschnee-Abenteuer im Südtiroler Ahrntal

Dreieckspitze, Lenkstein, Ahrner Kopf – und die Skiroute Hoch Tirol: die Dreitausender im Südtiroler Ahrntal sind der Anreiz für Tourengeher und Eiskletterer, die Natur pur in der ursprünglichen Bergwelt suchen. Drunten im Tal ziehen Schneeschuhwanderer und Langläufer ihre Runden.

Der Schnee knirscht unter den Skiern, sonst nichts als Ruhe ringsum und das Meer der Gipfel. Über 1.500 Höhenmeter sind bei einer Skitour im Südtiroler Ahrntal keine Seltenheit. Ist doch das nördlichste Tal Italiens von 80 Dreitausendern der Rieserfernergruppe, der Hohen Tauern und der Zillertaler Alpen „umstellt“. Solche Strapazen lohnen sich für viele Tourengeher: Die Schönheiten von drei Schutzgebieten, der Blick hinüber zu den Dolomiten in voller Breitseite und die Ruhe und Einsamkeit oben in den Bergen entschädigen für jeden Schritt. Die Krönung für Tourengeher-Profis ist die Skiroute Hoch Tirol, eine sechstägige Hochgebirgsdurchquerung auf Tourenskiern, welche in Kasern startet, über die Gipfel und Gletscher der Venedigergruppe zum Großglockner und zum Osttiroler Glocknerdorf Kals führt. Bei dieser Tour, die jeden Tag von Hütte zu Hütte auf einen Dreitausender führt, ist allerdings Kondition gefragt. Die Tourenberge im Ahrntal selbst sind bis auf den Ahrner Kopf sowie den Rauchkofel Prettau leicht bis mäßig schwierig und damit für alle geeignet, die mehr auf Naturgenuss als auf sportliche Herausforderung aus sind. Für Einsteiger bieten sich der Skiberg Speikboden an, der Schüttalkopf im Alpenhauptkamm, der Schaufler als einer der schönsten Berge des Ahrntales, die „Henne“ oder die „Achsel“. Diese Mittzweitausender eröffnen den Tourengehern wunderschöne Ausblicke.

Große Fußstapfen am Speikboden

Fast überall, wo man im Südtiroler Ahntal mit Tourenskiern unterwegs ist, kann man seit einigen Jahren auch die Schneeschuhe anschnallen. Von Dienstag bis Samstag bieten die Profis von „Ahrntal aktiv“ geführte Touren an. Auf den Speikboden und den Klausberg etwa, aber auch in den Seitentälern des Ahrntals werden schöne Runden angeboten, bei denen man mitunter auch stattliche 500 Höhenmeter auf Schneeschuhen bewältigt. Auf den gut markierten Schneeschuhrouten mit 2,5 bis 13,5 Kilometer Länge kann man bei passender Schneelage und entsprechender Kondition auch auf eigene Faust unterwegs sein. Im Südtiroler Ahrntal werden außerdem Pickel und Haken für die „eiskalte“ Leidenschaft eingesetzt: Der Wasserreichtum und die steilen Flanken der Dreitausender schaffen ideale Eiskletter-Reviere. Kleinere gefrorene Wasserfälle mit bis zu 30 Höhenmeter bewältigen bereits Einsteiger ab 12 Jahren auf gut gesicherten Anstiegen mit Hilfe der Profis von „Ahrntal Aktiv“. Eispickel, Steigeisen, Klettergurt und Helm werden dafür bereit gestellt.

Auf schmaler Spur bis ins hinterste Bergdörfchen

Die Schneesicherheit unter dem Alpenhauptkamm im nördlichsten Tal Südtirols schafft perfekte Bedingungen für Langläufer. Langlaufen ist eine der gesündesten Wintersportarten, bei der man 90 Prozent der Muskeln einsetzt und den Kopf vom Alltag frei bekommt. Über 50 Loipenkilometer führen durch Wiesen, Wälder und über Almen hinauf bis auf 1.600 Meter ins Höhendorf Rein in Taufers mit seinen vier schneesicheren Loipen. Schnee- und sonnenverwöhnt ist auch die Sonnenloipe im Talschluss von Kasern und Hl. Geist. Ein echter Insider-Tipp, und für viele die schönste längste Runde im Ahrntal, ist die 16 Kilometer lange Mühlwald-Lappach Loipe, die an einigen uralten Bergbauernhöfen vorbeiführt. Auf schneesicheren 1.300 Höhenmetern dreht man im Alm- und Familiendorf Weißenbach seine Runden. Mit dem Loipenpass hat man alle Klassiker und Skating-Spuren im Ahrntal in der Tasche. www.ahrntal.com

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