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UEFA Europa League, 20. Februar 2020, 20:15 Uhr: Europapokal schaltet auf K.O.-Modus! RTL zeigt das Hinspiel zwischen Bayer 04 Leverkusen und FC Porto live im Free-TV

Mit dem portugiesischen Vize-Meister FC Porto wartet am
Donnerstagabend eine echte Härteprüfung auf die Mannschaft von Bayer Leverkusen,
die nach ihrem Abstieg aus der Champions League hohe Ziele verfolgt. RTL
überträgt das Hinspiel der Zwischenrunde der UEFA Europa League live und
exklusiv im Free TV ab 20.15 (Anstoß 21 Uhr). Moderation: Laura Wontorra;
Experte: Roman Weidenfeller; Kommentatoren: Marco Hagemann und Steffen Freund
(Co.) Im Anschluss der Partie folgen ausführliche Zusammenfassungen weiterer
Highlight-Spiele des Abends mit besonderem Augenmerk auf die Begegnungen der
deutschen Vertreter im Wettbewerb. Der VFL Wolfsburg hat es zuhause mit Malmö FF
zu tun, Eintracht Frankfurt spielt ebenfalls vor heimischer Kulisse gegen den FC
Salzburg.

Zu Beginn der K.O.-Phase sprechen Laura Wontorra und Steffen Freund im
RTL-Interview über die Chancen der deutschen Mannschaften, das gesteigerte
Interesse an der Europa League, über Rassismus auf den Zuschauerrängen und
Leidenschaft bei den TV-Übertragungen.

Laura Wontorra und Steffen Freund…

… über die Chancen von Bayer Leverkusen auf einen Einzug ins Achtelfinale:

Freund: „Aus meiner Sicht ist dies ein schwieriges, aber auch äußerst
attraktives Los. Das ist absolutes Champions-League-Niveau. Portugiesische
Mannschaften sind spielerisch sehr stark und der FC Porto hat richtig Qualität
im Kader. Für mich ist das Spiel eine ganz klare 50-50 Konstellation, bei der
letztlich die Tagesform entscheidend sein wird. Beide Mannschaften definieren
sich über das spielerische Element, daher dürfen wir uns auf ein attraktives
Spiel mit vielen Torchancen freuen.“

Wontorra: „Für Leverkusen sehe ich in diesem Wettbewerb die Chance, richtig weit
zu kommen. Der FC Porto ist hier definitiv ein Prüfstein, aber den muss man
bewältigen können, wenn man den Anspruch hat, ins Finale kommen zu wollen.“

… über den Rassismus-Eklat beim 2:1 Sieg des FC Porto gegen Vitoria Guimares.
Porto-Stürmer Moussa Marega verließ das Spielfeld nachdem er mit Affenlauten von
der Tribüne aus beleidigt worden war:

Wontorra: „Ich finde es große Klasse, wie das Publikum beim Spiel zwischen
Preußen Münster und den Würzburger Kickers reagiert hat, denn auch hier kam es
zu rassistischen Beleidigungen gegenüber Würzburgs Spieler Leroy Kwadwo. Im
Stadion haben sich die Leute mit Kwadwo solidarisiert und aktiv mitgeholfen,
dass der Tatverdächtige schnell identifiziert werden konnte. Dass das deutsche
Publikum im Stadion hier so ein tolles Beispiel war, indem sie die richtige
Reaktion gezeigt haben, macht mich sehr stolz.“

Freund: „Die Schiedsrichter müssen das Spiel an diesem Punkt eigentlich
abbrechen. Wenn rassistische Äußerungen zu vernehmen sind, kann der
Unparteiische in der Europa League die Partie abbrechen und das hätte hier ganz
klar passieren müssen.“

… über Bayer Leverkusens Ambitionen im Wettbewerb:

Freund: „Die Werkself ist unsere stärkste deutsche Mannschaft in der Europa
League. Eintracht Frankfurt hat im letzten Jahr gezeigt, dass es auch möglich
ist, weit zu kommen, wenn man nicht zu den Favoriten zählt. Mit Manchester
United, Inter Mailand und Arsenal hat man natürlich drei Vereine, die jedem
deutschen Team gefährlich werden können. Die Europa League bietet jedoch für
Leverkusen die Chance, einen Titel zu gewinnen, der in der Bundesliga in weite
Ferne gerückt ist.“

… über das wachsende Interesse an der Europa League in Deutschland:

Wontorra: „Die Art und Weise, wie RTL und NITRO die Spiele übertragen haben, wie
Eintracht Frankfurt gespielt hat und wie die Fans den Wettbewerb begleitet
haben, da hat alles zusammengepasst in der vergangenen Saison. Dadurch ist die
Europa League in Deutschland regelrecht wachgeküsst worden. Ich glaube, dass der
Europapokal für Mannschaften wie Frankfurt, Leverkusen und Wolfsburg einfach
eine riesige Chance ist, einen Titel zu gewinnen, was in der Champions League
für diese Vereine unmöglich geworden ist, weil die Mannschaften hier über andere
finanzielle Mittel verfügen.“

Freund: „Redaktionell haben wir uns bemüht, alles rund um den Wettbewerb
einzufangen, aber das gestiegene Interesse an der Europa League ist in erster
Linie ein Verdienst von Eintracht Frankfurt und den Verantwortlichen des
Vereins. Ich habe auch das Gefühl, dass die Vereine, die in der Europa League
vertreten sind, ein gutes Gespür dafür bekommen haben, dass es sich lohnt, mit
uns als TV-Sender enger zusammenzuarbeiten. Nicht umsonst hat die Mediengruppe
RTL das umfangreiche Rechtepaket für die Europa League und Europa Conference
League bis 2024 abschließen können.“

… über die notwendige Leidenschaft in der Sportberichterstattung:

Wontorra: „Steffen jubelnd am Mikro und ich jubelnd am Spielfeldrand, das muss
man alles richtig einordnen. Natürlich habe ich nicht gejubelt, weil Eintracht
Frankfurt mein absoluter Herzensverein ist, sondern weil wir als übertragender
Sender ein Stück weit für die deutschen Vereine sind. Ich hätte genauso
reagiert, wenn eine andere deutsche Mannschaft weitergekommen wäre. Ich freue
mich einfach für unsere Sendung und all die Menschen, die in der Redaktion ganz
viel Leidenschaft in die Europa League stecken. Steffen stimmt mir zu, dass man
sich als Sportreporter selbstverständlich freuen darf, wenn Deutschland
Weltmeister wird und wenn eine deutsche Mannschaft die Europa League gewinnt.
Diese Freude ist menschlich und ohne Leidenschaft und Begeisterung für das
Geschehen auf dem Platz ist dieser Job überhaupt nicht möglich.“

Pressekontakt:

Kevin Hielscher
RTL Television GmbH
Ein Unternehmen der Mediengruppe RTL
Volontär Kommunikation & PR RTL / NITRO
Telefon: 022145674306
Kevin.hielscher@mediengruppe-rtl.de

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/7847/4523525
OTS: RTL Television GmbH

Original-Content von: RTL Television GmbH, übermittelt durch news aktuell

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