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Ultraschall Berlin – Festival für neue Musik 2018 startet am 17. Januar

Kulturradio vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)
und Deutschlandfunk Kultur veranstalten vom 17. bis zum 21. Januar
2018 „Ultraschall Berlin“. Das Festival für neue Musik präsentiert im
20. Jahrgang in zahlreichen Konzerten 18 Ur- und sechs
Erstaufführungen.

Eröffnungskonzert mit Heinz Holliger

Im Eröffnungskonzert am Mittwoch, 17. Januar um 20.00 Uhr im
Großen Sendesaal des rbb steht Heinz Holliger am Pult des Deutschen
Symphonie-Orchesters Berlin und dirigiert sein Violinkonzert „Hommage
à Louis Soutter“ mit Thomas Zehetmair als Solist. Eröffnet wird das
Konzert mit „Photoptosis“ von Bernd Alois Zimmermann, dessen 100.
Geburtstag dieses Jahr begangen wird, und „Canto“ des Schweizer
Komponisten Jacques Wildberger.

Experimentelle Ensembleformationen

Das Programm von „Ultraschall Berlin 2018“ wirft einen Blick auf
die vielfältigen Möglichkeiten unterschiedlichster
Instrumentalbesetzungen. Vom Soloinstrument über experimentelle
Ensembleformationen bis hin zum großen Orchester ist ein breites
Spektrum an klanglichen Varianten zu erleben, wie die beiden
Festivalleiter Andreas Göbel (Kulturradio vom rbb) und Rainer
Pöllmann (Deutschlandfunk Kultur) am Donnerstag bei einem
Pressetermin erläuterten. Andreas Göbel: „Noch nie waren die
Instrumentalbesetzungen in der neuen Musik so vielfältig und
aufregend wie heute. Neben drei Konzerten mit Streichersoli und einem
Klarinetten-Doppel präsentieren wir bei Ultraschall Berlin auch
Ensembles wie LUX:NM oder ascolta, deren Standardbesetzung so
ungewöhnlich ist, dass es vor der Gründung dieser Ensembles kein
einziges Werk für die jeweilige Kombination von Instrumenten gegeben
hat.“

Ultraschall als Forum des Neuen

Darüber hinaus bleibt Ultraschall Berlin seinem programmatischen
Motto treu, wesentliche Entwicklungen der zeitgenössischen Musik
exemplarisch abzubilden, Komponistinnen und Interpreten in Beziehung
zueinander zu setzen und aktuelle Werke in Maßstäbe setzenden
Aufführungen zu präsentieren. Rainer Pöllmann: „Mit mehr als 20 Ur-
und Erstaufführungen unterschiedlichster Art profiliert sich
–Ultraschall Berlin– auch in diesem Jahr wieder als Forum des Neuen.
Im Kontext mit älteren Werken der Nachkriegs-Avantgarde werden
Entwicklungslinien deutlich und es entsteht das vielgestaltige Bild
einer äußerst lebendigen Kunst.“

Auch in diesem Jahr ist die Rundfunk Orchester und Chöre GmbH
(roc) mit beiden Orchestern im Festival vertreten: Neben dem
Eröffnungskonzert gestaltet das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin
unter der Leitung von Evan Christ und mit den Solisten Magali Mosnier
(Flöte) und Mike Svoboda (Posaune) auch das Abschlusskonzert im
Großen Sendesaal des rbb (21.01., 20.00 Uhr). Das
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter der Leitung von Enno Poppe
ist mit Nicolas Hodges (Klavier) sowie Christian Dierstein und Dirk
Rothbrust (Schlagzeug) als Solisten im Pierre Boulez Saal zu erleben
(21.01., 17.00 Uhr). Zu den weiteren Interpreten des Festivals
gehören die Geigerin Carolin Widmann, der Bratscher Christophe
Desjardins und der Kontrabassist Caleb Salgado, das GrauSchumacher
Piano Duo, Nina Janßen-Deinzer, Klarinette sowie die Ensembles
PHØENIX16, Nikel und hand werk.

Werke des israelischen Komponisten Yair Klartag

Die Zusammenarbeit mit dem Berliner Künstlerprogramm des DAAD
setzt sich in einer Porträtreihe fort. Zahlreiche Ensemble- und
Orchesterwerke des jungen israelischen Komponisten Yair Klartag
ziehen sich als roter Faden durch mehrere Konzerte des Festivals.

Bereits zum fünften Mal begleiten die „UltraschallReporter“ das
Festival. Jugendliche entdecken die neue Musik für sich und schreiben
darüber. Ihre Beiträge erscheinen online auf
www.ultraschallberlin.de. In der Sendung „Musik der Gegenwart“
berichtet Kulturradio vom rbb am Mittwoch, dem 21.02.2018 unter
Mitwirkung der „UltraschallReporter“ über das Projekt.

Die Konzerte von „Ultraschall Berlin 2018 – Festival für neue
Musik“ finden statt im Großen Sendesaal des rbb im Haus des
Rundfunks, im Radialsystem V, im Heimathafen Neukölln sowie erstmals
im Pierre Boulez Saal, im Berghain und im Studiosaal der Hochschule
für Musik Hanns Eisler.

Tickets zum Preis von 15 (erm. 10) Euro bzw. 18 (erm. 12) Euro
sind im Vorverkauf der Veranstaltungsorte, bei allen
CTS-Vorverkaufsstellen, über www.eventim.de und an der Abendkasse
erhältlich.

Das detaillierte Programm finden Sie unter
www.ultraschallberlin.de.

Kulturradio vom rbb und Deutschlandradio Kultur strahlen live oder
zeitversetzt alle Konzerte des Festivals aus. Sämtliche
Ausstrahlungstermine finden Sie hier:
www.ultraschallberlin.de/konzerte/radio/

Pressekontakt:
Anke Fallböhmer
Tel.: 030 / 97 99 3 – 12 104
anke.fallboehmer@rbb-online.de

Stefan Stahnke
Worte über Musik
Tel.: 030 / 34 78 19 84
st@worteuebermusik.de

Original-Content von: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), übermittelt durch news aktuell

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