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Weltumsegler Boris Herrmannübte das schnelle Einschlafen an roten Ampeln

Der deutsche Segelprofi Boris Herrmann hat schon früh die Grundlagen für seine bevorstehende Weltumsegelung bei der härtesten Regatta der Welt gelegt. Dabei wird er 80 Tage lang kaum mehr als 20 Minuten am Stück schlafen können. „Alles eine Frage des Trainings“, sagt Herrmann im Interview mit der Wochenzeitung DIE ZEIT. „Schon in meiner Zeit als Zivi habe ich im Auto an jeder roten Ampel probiert, den Gedankenstrom im Kopf abzuschalten und einzuschlafen; so lange, bis die Autos hinter mir gehupt haben.“ Im Büro in einem Kieler Wohnheim für psychisch Behinderte habe er seine Versuche auf dem Sofa fortgesetzt – „zum Leidwesen meiner Chefin“.

Am 8. November startet Herrmann als erster Deutscher von Frankreich aus zur Hochseeregatta Vendée Globe. Sie führt ihn allein und nonstop einmal um den Globus. Das Alleinsein macht ihm wenig aus: „Ich bin ein Einzelkind, mein Vater war alleinerziehend und voll berufstätig. Ich war viel allein und musste mich mit mir selbst beschäftigen, daher kann ich das ganz gut.“ Echte Einsamkeit habe Herrmann im ersten Semester in seiner Studienstadt Bremen erlebt, wo er anfangs niemanden kannte. „Da war ich einsam!“

Weltweit bekannt wurde der 39-Jährige im August 2019, als er die Umweltaktivistin Greta Thunberg in seiner Rennjacht über den Atlantik zum Klimagipfel nach New York segelte. Im Inneren des Bootes habe Greta ihm mehrere Zeichnungen an den dunklen Karbonwänden hinterlassen. Zwei davon hat Herrmann inzwischen entdeckt: „Eine Art Bärchen mit Tatzen, der auf den Hinterpfoten steht. Und einen Katzenkopf, neben den hat Greta auf Englisch geschrieben: Viel Glück für die Vendée Globe!“ An Bord hat Herrmann ein von Wissenschaftlern entwickeltes CO2-Messsystem, mit dem er den ersten zusammenhängenden Datensatz rund um die Welt erstellen will. Deshalb sagt er: „Sollte mit der Regatta etwas schiefgehen, fahre ich trotzdem weiter.“

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