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Alle Augen auf den Mond! – Die letzte Mondfinsternis bis 2022? (AUDIO)

Anmoderationsvorschlag:

Alle Augen auf den Mond! Am Dienstag (16.7.) können wir nämlich
wieder ein Himmelsspektakel bestaunen. Eine Mondfinsternis wird dann
über Deutschland zu sehen sein. Einige werden es noch wissen: schon
im Januar gab–s eine Mofi. Diese jetzt ist allerdings etwas anders
und ganz besonders. Was da am Dienstag (heute/morgen) genau passiert,
weiß Helke Michael.

Sprecherin: Die anstehende Mondfinsternis unterscheidet sich in
zwei Dingen von der aus dem Januar. Erstens: Anfang des Jahres
verdunkelte sich der Mond erst in den frühen Morgenstunden. Dieses
Mal findet das Spektakel zur besten Beobachtungszeit statt, so
Meteorologe Jürgen Vollmer von WetterOnline.

O-Ton 1 (Jürgen Vollmer, 21 Sek.): „Das augenfällige Schauspiel
beginnt kurz nach 22 Uhr, wenn er dann eigentlich auch schon ganz gut
zu sehen ist, in Südostrichtung. Dann beginnt er nämlich in den
Kernschatten der Erde einzutauchen. Das heißt, die Erde knabbert
immer mehr am Vollmond bis er am Ende bis er zum Zeitpunkt der
maximalen Verfinsterung ungefähr zu 66 Prozent, also zwei Dritteln,
im Erdschatten steckt.“

Sprecherin: Und genau das ist der zweite große Unterschied. Dieses
Mal ist es nämlich keine totale Mondfinsternis.

O-Ton 2 (Jürgen Vollmer, 08 Sek.): „Der Mond wird also nicht blut-
oder kupferrot, sondern eine sogenannte partielle Verfinsterung. Das
heißt, er taucht nur teilweise in den Schatten der Erde ein.“
Sprecherin: Ganz besonders macht die Mofi, dass es für Jahre die
letzte sein wird, die wir über Deutschland zu sehen bekommen. Erst
2022 ist es wieder soweit.

O-Ton 3 (Jürgen Vollmer, 16 Sek.): „Weil der Mond natürlich nicht
immer dann grade bei uns überm Horizont steht, wenn er durch den
Erdschatten taucht. Und das wird bei den nächsten Mondfinsternissen
im Wesentlichen dann genau so sein, dass er eben unterm Horizont ist,
sprich das findet bei uns tagsüber statt. Dann sehen wir natürlich
nix. Sehen kann man es dann von der anderen Seite der Erde.“

Sprecherin: Um die letzte Mondfinsternis für die nächsten drei
Jahre gut sehen zu können, braucht man neben klarem Himmel eine freie
Sicht Richtung Südosten.

O-Ton 4 (Jürgen Vollmer, 17 Sek.): „Wo Berge nach Südosten sind,
sollte man vielleicht schon gucken, dass man selber auf die Berge
raufgeht, also ein bisschen erhöht ist. Aber Berge ist sowieso immer
gut, weil da die Sichtverhältnisse grundsätzlich besser sind als in
den tieferen Lagen und außerdem eben auch weniger störendes Licht von
Stadt oder Straßenbeleuchtung dazukommt.“

Abmoderationsvorschlag:

Am Dienstag (16.7.) heißt es: Alle Augen auf den Mond! Ab etwa
21:30 Uhr bis ungefähr nachts halb drei können wir eine partielle
Mondfinsternis anschauen. Das Besondere: Bis 2022 wird das die letzte
Mofi über Deutschland sein. Mehr Infos und das verlässliche Wetter
finden Sie auf WetterOnline und natürlich auch in der
WetterOnline-App.

Pressekontakt:
Matthias Habel
Diplom-Geograph
Leiter Unternehmenskommunikation

T +49 228 55937-929
E matthias.habel@wetteronline.de

WetterOnline
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