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Caterer für mehr Tierschutz: Über die Hälfte der deutschen Branchen-Top-Ten hebt Standards in der Hühnermast an

Wisag Catering und Primus Service werden ihre Tierschutzstandards
für Masthühner anheben. Die beiden Catering-Unternehmen haben sich nach
Gesprächen mit der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt dazu
entschlossen, die Kriterien der Europäischen Masthuhn-Initiative bis 2026 zu
erfüllen. Damit unterstützen bereits mehr als die Hälfte der deutschen
Top-Ten-Caterer sowie zahlreiche Unternehmen aus anderen Branchen die Initiative
für bessere Tierschutz-Standards.

»Wir freuen uns, dass sich Wisag und Primus für verbesserte Bedingungen in der
Hühnermast einsetzen. Sie gehören damit zu den sieben wegweisenden Unternehmen
ihrer Branche in Deutschland«, sagt Luisa Böhle, Projektleiterin im Bereich
Lebensmittel-Fortschritt der Albert Schweitzer Stiftung. »Unsere Initiative
unterstützen bereits einige der größten Player in der Gastronomie und
Lebensmittelindustrie, zum Beispiel die Compass Group, Nestlé oder Kentucky
Fried Chicken. Unternehmen, die den Anschluss nicht verlieren wollen, müssen
Verantwortung für die Bedingungen in der Tierhaltung übernehmen.«

Qualzucht eindämmen, Tierleid mindern

Zu den Kriterien der Europäischen Masthuhn-Initiative gehören nicht nur mehr
Platz, mehr Beschäftigungsmöglichkeiten und natürliches Licht in den Ställen.
Sie fordert außerdem eine stressfreiere sowie effizientere Betäubung vor der
Schlachtung und – im Gegensatz zur »Initiative-Tierwohl« – die Umstellung auf
weniger überzüchtete Rassen und Linien. So wirkt sie den sonst üblichen
Gesundheitsproblemen nachhaltig entgegen, unter denen die Tiere oft leiden. Die
Einhaltung der Standards wird durch unabhängige Kontrollen sichergestellt.

Die offizielle Selbstverpflichtung der Wisag Catering lässt sich unter
http://ots.de/2zCk41 abrufen.

Die Selbstverpflichtung der Primus Service finden Sie unter
https://www.primus-service.de/unternehmen/neuigkeiten.

Die Europäische Masthuhn-Initiative

Um den schlimmsten Problemen in der Hühnermast entgegenzuwirken, haben die
Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt und rund 30 weitere
Tierschutzorganisationen die Europäische Masthuhn-Initiative ins Leben gerufen.
Sie wirken auf die flächendeckende Umsetzung höherer Mindeststandards für
sogenannte Masthühner in ganz Europa hin.

Insgesamt haben sich bereits über 200 Unternehmen aus den USA und Europa dazu
verpflichtet, die Kriterien der Europäischen Masthuhn-Initiative zu erfüllen.
Die Unterstützer kommen aus allen Sparten von Gastgewerbe und
Lebensmittelindustrie. Mehr über die Initiative erfahren Sie auf
https://masthuhn-initiative.de.

Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt

Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt setzt sich gegen
Massentierhaltung und für die vegane Lebensweise ein. Dafür wirkt sie auf
wichtige Akteure aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik ein, um
Tierschutzstandards zu erhöhen, den Verbrauch von Tierprodukten zu reduzieren
und das pflanzliche Lebensmittelangebot zu verbessern. Interessierten bietet sie
fundierte Informationen und zeigt Alternativen auf. Mehr erfahren Sie auf
https://albert-schweitzer-stiftung.de.

Pressekontakt:
Diana von Webel
Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt
+49 30 400 54 68-15
presse@albert-schweitzer-stiftung.de

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/55647/4455786
OTS: Albert Schweitzer Stiftung f. u. Mitwelt

Original-Content von: Albert Schweitzer Stiftung f. u. Mitwelt, übermittelt durch news aktuell

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