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Fête de la Musique: Das musikalische Fest geht nach Erfurt in Arnstadt weiter

Es ist der Reiz des temporären, der es Ronny Lessau und seinen Mitstreitern angetan hat. Aus diesem Grund haben sie in Erfurt zusammen mit vielen weiteren Visionären die vergangenen drei Jahre das urbane Kunst- und Kulturkonzept Wir-Garten aus dem Boden gestampft. Aus diesem Grund bespielt der Verein am 22. Juni ein Gelände des künftigen Immobilienprojekts „Karo“ in Arnstadt.
Die Vorbereitungen in Arnstadt laufen auf Hochtouren. Chillige Lounge-Möbel aus Euro-Paletten, Lichtinstallationen und Live-Musik machen aus dem Ort eine einzigartige Begegnungsstätte. Und schließen damit an die Vergangenheit des Ortes an, der einst Treff der Concordia und zuletzt ein Jugendclubhaus gewesen war.
„Wenn die Dinge nicht für die Ewigkeit gemacht sind, geht man mutiger an etwas heran. Das setzt Kreativität frei und bringt Menschen zusammen, die sonst vielleicht nicht so leicht zusammengefunden hätten“, erklärt die Geschäftsführerin der Wachsenburg Baugruppe, warum sie das Areal bereitstellt – wie sie es bereits mit dem Grundstück für den Wir-Garten getan hat. Entsprechend bunt setzt sich das Organisationsteam zusammen. Das Forsthaus Willrode kümmert sich um das Catering, die Ateliers am Teich aus Arnstadt um die Paletten-Möbel. Um die Außengestaltung und die Illumination des Geländes sorgt sich Martin Hoffmann.

Die Fête de la Musique findet jedes Jahr am 21. Juni statt – in mehr als 500 Städten in Europa und 50 Städten in Deutschland. „Wir haben selbst am 21. Juni im Erfurter Wir-Garten eine Veranstaltung und wollen die Idee aber dennoch in Arnstadt umsetzen. Vielleicht können wir am 22. Juni auch den ein oder anderen Erfurter nach Arnstadt locken, der noch nicht genug bekommen hat und einfach zwanglos zur Musik weiterfeiern möchte“, erklärt Kai Siegel der ebenfalls in das Projekt eingebunden ist.
Dr. Wolfang Beese, Erfurter Stadtrat, Vorsitzender im Kulturausschuss und Mitglied im Bildungsausschuss gefällt als Initiator der Erfurter Fête de la Musique die Idee. „Musik verbindet die Menschen. Dafür braucht es manchmal einen Anlass wie die Fete. Umso schöner, wenn die Veranstaltung in Nachbarorte getragen wird. Ein bisschen wie La Boume, die Fete geht weiter. Ich würde mir natürlich wünschen, dass dies vielleicht die Initialzündung für Arnstadt ist, die Fête de la Musique ab nächstem Jahr auch direkt am 21. Juni auszutragen – wie überall auf der Welt.“ Beese weiß, wovon er spricht. Was er in Erfurt im Jahr 2010 mit einem Dutzend Bands und Orten ins Leben gerufen hat, findet in 2018 an mehr als 30 Plätzen statt. Die Stadt Erfurt reiht sich als riesige Jam-Session in eine weltweite Idee ein. Von Erfurt ist der Funken in den letzten Jahren bereits nach Mühlhausen und Gera gesprungen.
Siegel und Lessau, Gründerteam des Wir-Garten Erfurt, Veranstalter der legendären Bittersüß Partys, einer Art Erfurter Kit Kat und Mitgründer der Erfurter KreativTankstelle, konnten für die Nachfete in Arnstadt drei Bands und eine DJane gewinnen.
Frithjof Rödel von Nothern-Lite alias Bad Dad spielt zusammen mit dem deutschlandweit bekannten Soul-Sänger Flo Mega HipHop-Stücke. M.U.S.D. & friends aus Weimar musizieren eine Mischung aus Jazz und Weltmusik. Die Weimarer Musiker verbindet noch etwas anderes mit dem Ort. Hauptberuflich betreiben sie das renommierte Büro Osterwold°Schmidt Exp!ander Architekten BDA in Weimar und zeichnen für den Entwurf des Wohnquartiers „Karo“ mit insgesamt 27 Wohneinheiten verantwortlich. Den Abschluss bilden die Elektro Pop Musiker von Enies Lobby. Die Livebands spielen ab 17 Uhr auf. Ab 15.00 startet die Fete mit der Arnstädter DJane Carolin Percée, die auch zum Ende der Veranstaltung, begleitet von Hoffmanns Lichtperformance, auflegt.

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