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Komische Oper: Senat will Sanierungskosten im Griff behalten

Der Berliner Senat will verhindern, dass bei der Sanierung der
Komischen Oper die Kosten explodieren. Kultursenator Klaus Lederer, die Linke,
betonte am Dienstag im Inforadio vom rbb, man habe aus den Fehlern bei der
Staatsoper-Sanierung gelernt. Die war am Ende rund 200 Millionen Euro teurer als
geplant.

Bei der Komischen Oper sollen die Baumaßnahmen 2024 beginnen. Bislang sind 227
Millionen Euro veranschlagt. Der Betrag könne sich noch verändern, so Lederer.
Man sei noch sehr früh im Verfahren, die nächsten Schritte seien der
Architekten-Wettbewerb, der im August beendet sein soll, und die Vorplanungs-
und Bauplanungsunterlagen. „In der Zeit wird über Geld auch nochmal geredet
werden müssen“ kündigte der Kultursenator an. „Das ist nämlich eine Lehre, dass
–Geld spielt keine Rolle– für uns nicht gilt, sondern wir dann tatsächlich sehr
genau hingucken werden: welche Kostenblöcke entstehen, was sind die
Kostentreiber, an welchen Stellen kann man gegebenenfalls auch gegensteuern.“
Die 227 Millionen Euro seien ein Marker, die Summe könne sich aber nach oben
oder nach unten noch verändern.

Um die Kosten im Griff zu behalten, setzt der Senat Lederer zufolge vor allem
auf eines: „Wir fangen nicht an zu bauen, ohne fertig geplant zu haben.“ Das sei
bei der Staatsoper passiert. Dort sei auch das unterirdische Bauwerk „massiv
kostentreibend“ gewesen. Bei der Komischen Oper werde dagegen nicht in die Tiefe
gebaut.

Pressekontakt:

Rundfunk Berlin-Brandenburg
Inforadio
Chef/Chefin vom Dienst
Tel.: 030 – 97993 – 37400
Mail: info@inforadio.de

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/105280/4529196
OTS: Inforadio

Original-Content von: Inforadio, übermittelt durch news aktuell

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