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NRW-Klubs wehren sich gegen neuerliche Geisterspiele

Die Verantwortlichen von Borussia Mönchengladbach und Fortuna Düsseldorf haben das NRW-Gesundheitsministerium dafür kritisiert, dass es mit einem Verweis auf die Corona-Schutzverordnung Zuschauer an Fußball-Bundesligastandorten mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 35 wieder landesweit einheitlich komplett verbieten und damit die individuelle Handhabe von Gesundheitsämtern vor Ort kippen will. „Was die Ankündigungen der Landesregierung angeht, sind wir der Meinung, dass man hier übers Ziel hinausschießt“, sagte Mönchengladbachs Geschäftsführer Stephan Schippers der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Samstag). Wer gesehen habe, wieviel Abstand 300 oder auch 1000 Fans in einem Fußballstadion voneinander hätten und wie verantwortungsbewusst und kooperativ sich die Fans in den letzten Wochen verhalten hätten, „der kann dies nicht ernsthaft als eine sinnvolle Maßnahme erachten“. Man werde „dafür kämpfen, dass wir das, was gut funktioniert hat, auch weiter machen dürfen“, sagte Schippers. Fortuna Düsseldorfs Vorstandsvorsitzender Thomas Röttgermann äußerte sich gegenüber der Zeitung ähnlich. „Aus unserer Sicht wäre eine solche Entscheidung unlogisch. Wenn belegt ist, dass die Konzepte greifen, macht ein Komplett-Verbot von Zuschauern keinen Sinn“, sagte er.

Pressekontakt:

Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2627

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/30621/4743183
OTS: Rheinische Post

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

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