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Online-Gedenkausstellung „100 Jahre Mattsee-Ereignis“ ab 2. Juni 2021

Arnold Schönberg und der Sommerfrischen-Antisemitismus im Salzkammergut auf schoenberg.at

Ab 2. Juni wird die von Therese Muxeneder kuratierte Ausstellung „100 Jahre Mattsee-Ereignis. Arnold Schönberg und der Sommerfrischen-Antisemitismus im Salzkammergut“ auf www.schoenberg.at präsentiert.

Das sogenannte „Mattsee-Ereignis“ vom Frühsommer 1921 gilt allgemein als zentrale antisemitische Erfahrung Arnold Schönbergs und wurde als Initiale für dessen Rückbesinnung auf seine jüdische Identität gedeutet. Die Austreibung, der sich Schönberg in dem beliebten Badeort nahe Salzburg ausgesetzt sah, bildet zweifellos eine Peripetie in Biographie und jüdischem Selbstverständnis des Komponisten.

Die Ereignisse in Mattsee hinterließen nicht nur tiefe Spuren in Schönbergs Biographie, sondern repräsentieren auch einen historischen Paradefall des sogenannten „Sommerfrischen-Antisemitismus“. Mattsee steht hier stellvertretend für etwa 70 Orte in Österreich, die zu Beginn der 1920er Jahre mit dem Etikett einer „judenreinen“ bzw. „judenfreien“ Sommerfrische warben.

Die Online-Gedenkausstellung „100 Jahre Mattsee-Ereignis“ (https://schoenberg.at/index.php/de/100-jahre-mattsee-ereignis) des Arnold Schönberg Center widmet sich der Chronologie des Frühsommers 1921 aus 100-jähriger Distanz mit der täglichen Vorstellung eines von 55 repräsentativen Objekten (Briefe, Zeitungsberichte, Fotos, Manuskripte). Die Dokumentation beginnt am 2. Juni mit Schönbergs Ankunft in Mattsee und endet am 26. Juli 2021. Der Kreis schließt sich mit der Erkundung der Zwölftonmethode, die Schönberg vor 100 Jahren erstmals kompositorisch fixierte.

Pressekontakt:

Arnold Schönberg Center
Edith Barta
Tel. 01/712 18 88
barta@schoenberg.at
www.schoenberg.at

Original-Content von: Arnold Schönberg Center, übermittelt durch news aktuell

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