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Proindex Capital AG: Keine Malaria-Gefahr mehr in Paraguay

Suhl, 11.07.2018. In dieser Woche beschäftigt sich Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG mit der erfreulichen Nachricht, dass mittlerweile keine Malaria-Gefahr mehr in Paraguay besteht. „Die Weltgesundheitsorganisation hat Paraguay offiziell für Malaria-frei erklärt. Es ist ein Meilenstein in der Geschichte Paraguays und bietet Hoffnung für andere Länder. Die WHO selbst sagt, wenn Malaria in Paraguay ausgerottet werden kann, dann funktioniere das auch woanders“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG. Es ist das erste Mal seit 45 Jahren, dass ein amerikanisches Land als Malaria-frei deklariert wird. Dies teilte die WHO in San José d, Costa Rica mit. Zuletzt hatte Kuba als amerikanisches Land diesen Status im Jahre 1973 erhalten. „Erfolgsgeschichten wie die Paraguays zeigen, dass es möglich ist“, sagte WHO-Direktor Tedros Adhanom Ghebreyesus. „Wenn Malaria in einem Land ausgerottet werden kann, ist das in allen Ländern möglich“. Die WHO hatte sich das Ziel gesetzt, in 21 Ländern Malaria bis zum Jahr 2020 auszurotten. „Die Zertifizierung erhält ein Land, wenn die Krankheit drei Jahre lang ausbleibt. Weitere Länder auf der Liste sind Costa Rica, Ecuador, El Salvador und Mexiko“, so Jelinek weiter.

Laut Angaben der WHO gingen die Zahl der Malaria-Erkrankungen bis 2015 innerhalb von 15 Jahren um 37 Prozent zurück, während die Sterblichkeitsrate um 60 Prozent sank. Unglücklicherweise nahm die Zahl der Erkrankungen aber laut Malaria-Report von 2017 im Jahr 2016 und 2017 wieder zu. So stieg die Zahl der Erkrankungen in 91 Ländern auf 216 Millionen Erkrankte. „Besonders prekär ist die Lage südlich der Sahara. Doch auch in Venezuela gibt es viele Erkrankungen“, so Jelinek von der Proindex Capital AG abschließend. Pedro Alonso, Leiter des WHO-Malaria-Programms, betonte, die Probleme seien nur mit zusätzlichen Ressourcen und politischem Engagement zu bekämpfen.

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