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Reiseveranstalter sattelt wegen Corona um: Von Südostasien ins Allgäu

Stuttgart, 14.08.2020

– Normalerweise bietet Feel the World verantwortungsvolle Abenteuerreisen für junge Leute in Südostasien und Lateinamerika an

– Durch die Corona-Krise ist das Kerngeschäft in 2020 zu 100% eingebrochen

– Auf Anregung unserer Kunden legt Feel the World nun Touren ins Allgäu auf, die sich stark an den sonst internationalen Abenteuern orientieren

Nachdem die Coronakrise ihr Kerngeschäft von heute auf morgen ausradiert hat, mussten für die Gründer des kleinen Stuttgarter Reiseunternehmens Feel the World Travel, Alexander Steltz und Nicola Kroll kreative Lösungen her. Eine davon wurde von den bisherigen Kunden angeregt: Statt nach Südostasien und Lateinamerika, geht es nun im Herbst 2020 ins Allgäu, um dort näherliegende Reiseabenteuer zu erleben.

Nach 100% Rückgang von Anfragen und Buchungen im März und April 2020, erreichten das junge Team bereits Anfang Mai erste Lichtblicke aus dem Kreis der Stammkunden: Ob ersatzweise Deutschlandreisen geplant wären und „ob es Möglichkeiten gäbe, das Unternehmen in Corona-Zeiten zu unterstützen, sodass es Feel the World auch nach Corona noch gibt?“ waren Fragen, die im Stuttgarter Büro eintrafen.

Daraufhin haben die Reisemacher über Umfragen im Stammkundenkreis die Zielgebiets-Interessen und möglichen Reisezeiträume der 21-40-jährigen Abenteuerreisenden erfragt und schnell wurde klar: Süddeutschland im Herbst steht hoch im Kurs.

Also haben die Gründer ihre Kontakte in der „alten Heimat“ Allgäu (dort wurde das Unternehmen 2013 gegründet) reaktiviert und nach zwei Monaten Planung und persönlicher Inspektion im bayrischen Voralpenland ist das Ergebnis fertig:

Wandern, E-Bike Touren, Hüttenübernachtungen, ein Allgäuer Kochkurs, Canyoning, Ziplining und der obligatorische Besuch im Schloss Neuschwanstein stehen auf dem aktiven Reiseprogramm für 25-40-jährige. Die „Feel Allgäu“ Erlebnisreise hat nun schon ihre ersten Buchungen.

Auch wenn die improvisierte Reise natürlich keinen echten Ersatz für das sonstige Jahresgeschäft darstellt und die Perspektive bis ins Jahr 2021 sehr unsicher bleibt, so gibt dies dem jungen Unternehmen zumindest Hoffnung. Auf eine Zukunft, in der es die Menschen wieder in internationale Gefilde zieht und die typischen „Feel the World Reisen“ wieder möglich werden.

Bis dahin konzentriert sich im Stuttgarter Büro alles auf die kommende Tour im Allgäu, eine Nachhaltigkeitszertifizierung, Baumpflanzprogramme, neue Produktsegmente und ein weiteres Herzensthema: Den eigenen Unterstützungs-Spendenfond für alle lokalen, großteils freiberuflichen Reiseleiter in Südostasien und Lateinamerika, welche durch die Coronakrise besonders hart betroffen sind.

Fest steht, dass der Durchbruch eines Impfstoffs oder ein Abflachen des Infektionsgeschehens weltweit große Freude auslösen würde. Bei Feel the World in Stuttgart wäre die Freude jedenfalls ganz besonders groß.

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