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Rheinische Post: Boxverband will Dopingkontrollen unter staatliche Kontrolle

Thomas Pütz, Präsident des Bundes Deutscher
Berufsboxer (BDB), fühlt sich vom Staat im Anti-Dopingkampf im Stich
gelassen. „Am Ende werden die Verbände mit dem Thema alleine gelassen
– und sie sind damit überfordert“, sagt Pütz der Düsseldorfer
„Rheinischen Post“ (Samstag). „Man würde dem ADAC ja auch nicht
Alkoholkontrollen überlassen. Es wäre mehr als angebracht, wenn
Dopingkontrollen unter staatliche Kontrolle gestellt würden.“ Laut
eigenen Angaben sind im BDB aktuell 600 Boxer organisiert, 300 davon
mit einer aktiven Lizenz. Dopingproben seien für den Verband sehr
kostspielig, bei einem Boxabend lägen sie bei rund 3500 Euro. „Dazu
kommen dann noch Trainingskontrollen“, sagte Pütz. „Das ist für uns
alles überhaupt nicht mehr zu finanzieren.“

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

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