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„Mit großer Zuversicht blicken wir nach vorn“- Alan Gilbert und das NDR Elbphilharmonie Orchester präsentieren Programm der Saison 2021/2022

„Meine erste Spielzeit als Chefdirigent des NDR Elbphilharmonie Orchesters war Freude und Privileg zugleich – und ich konnte es kaum erwarten, dass die zweite beginnt. Dass die Saison 2019/2020 pandemiebedingt dann so anders verlaufen würde, hätte ich mir so niemals vorstellen können. Der Kern unserer Arbeit ist es, unsere Leidenschaft für Musik live mit unserem Publikum zu teilen. Und obwohl dies während des Lockdowns für lange Zeit nur auf Distanz möglich war, ist es uns gemeinsam mit dem NDR gelungen, Nähe zu schaffen. Mit digitalen Aktionen, Videoprojekten, Live-Streams und Radiokonzerten haben wir Kontakt gehalten und die musikalischen Erlebnisse zu den Menschen nach Hause gebracht. Mit großer Zuversicht blicke ich nun nach vorn auf die kommende Spielzeit, in der wir alle gemeinsam die Geschichte der sinfonischen Musik des 21. Jahrhunderts fortschreiben werden.“

Alan Gilbert, Chefdirigent des NDR Elbphilharmonie Orchesters

Zu Beginn der Konzertsaison 2021/2022 setzen das NDR Elbphilharmonie Orchester und Chefdirigent Alan Gilbert mit der traditionellen Opening Night einen Akzent, der auch viele weitere Programme der neuen Spielzeit prägen wird: Zu hören gibt es Musik von Leonard Bernstein, Samuel Barber und George Gershwin – Werke bedeutender amerikanischer Komponisten, die immer wieder die Genregrenzen zwischen Klassik und Jazz überwunden und damit ein hörbares Zeichen für kulturelle Vielfalt gesetzt haben. Als Solist gastiert zur Saisoneröffnung Star-Cellist Yo-Yo Ma, selbst ein international hochgeschätzter Pionier musikalischer Völkerverständigung.

Panorama der amerikanischen Moderne

Vom „American Way of Life“ inspiriert zeigen sich auch zwei weitere Höhepunkte der Spielzeit: In den beliebten Konzerten zu Silvester und Neujahr, die in Kooperation mit der Elbphilharmonie stattfinden, debütiert die italienische Jazz-Größe Stefano Bollani mit einem eigenen Klavierkonzert sowie mit Gershwins berühmter „Rhapsody in Blue“ beim NDR Elbphilharmonie Orchester. Alan Gilbert dirigiert außerdem die in den USA entstandenen „Sinfonischen Tänze“ von Sergej Rachmaninow.

Im Februar 2022 gipfelt dieses musikalische Panorama der amerikanischen Moderne in einem mehrtägigen Festival des Norddeutschen Rundfunks: „Age of Anxiety“ nimmt die amerikanische Kultur des 20. Jahrhunderts in den Fokus. Unter der Leitung von Alan Gilbert und gemeinsam mit prominenten Gästen wie dem Ausnahmegeiger Leonidas Kavakos und dem Starpianisten Jean-Yves Thibaudet unternimmt das NDR Elbphilharmonie Orchester eine „American Journey“. Mit Werken u. a. von Charles Ives, Aaron Copland, Samuel Barber und John Adams sowie der Immigranten Erich Wolfgang Korngold und Igor Strawinsky ist Musik zu erleben, die die spannende Phase der kulturellen Selbstfindung Amerikas spiegelt – im turbulenten, von Unsicherheit und Aufbruch gleichermaßen bestimmten 20. Jahrhundert. Nicht fehlen darf dabei natürlich das titelgebende Werk von Leonard Bernstein: Unter der Leitung der US-amerikanischen Dirigentin Marin Alsop ist dessen Zweite Sinfonie „The Age of Anxiety“ zu hören, die auf einem Langgedicht des britisch-amerikanischen Dichters W. H. Auden basiert.

Zum 5. Geburtstag der Elbphilharmonie

Am 11. Januar 2017 blickte die ganze Musikwelt auf Hamburg: Das NDR Elbphilharmonie Orchester eröffnete das neue Wahrzeichen der Hansestadt, die Elbphilharmonie. Auf den Tag genau fünf Jahre später spielt das Residenzorchester nun zu den Geburtstagsfeierlichkeiten zum 5. Jubiläum des Konzerthauses erneut. Musik des 20. und 21. Jahrhunderts stehen am 11. und 12. Januar 2022 auf dem Programm: Pianist Kirill Gerstein spielt die Hamburger Premiere des Klavierkonzerts von Thomas Ades. Außerdem loten die Musikerinnen und Musiker unter der Leitung von Alan Gilbert mit Werken von John Adams und Esa-Pekka Salonen die besonderen raumakustischen Möglichkeiten der Elbphilharmonie aus.

Im Fokus: Esa-Pekka Salonen

Der herausragende Dirigent und weltweit gefeierte Komponist Esa-Pekka Salonen ist selbst ein leidenschaftlicher Anwalt der Musik des 21. Jahrhunderts und ein regelmäßiger Gast des NDR Elbphilharmonie Orchesters. Nun widmet der Norddeutsche Rundfunk in Kooperation mit der Elbphilharmonie für zwei Spielzeiten dem finnischen Musiker eine umfassende Retrospektive. Unter dem Motto „Multiversum“ ziehen sich Kompositionen von Salonen ein roter Faden durch die Programme. An zwei Wochenenden im Januar 2022 kehrt der Komponist zudem als Dirigent nach Hamburg zurück, um in zwei Konzerten eigene Werke mit Musik von Berlioz und Ravel zu kombinieren.

Benefizkonzert des Bundespräsidenten

Eine große Ehre für das NDR Elbphilharmonie Orchester ist die Ausrichtung des alljährlichen Benefizkonzertes des Bundespräsidenten am 27. Februar 2022 in der Elbphilharmonie. Mit Beethoven setzt Alan Gilbert ein Zeichen für Gedankenfreiheit und Humanität. Außerdem ist Star-Pianistin Yuja Wang als Solistin im Ersten Klavierkonzert des großen Europäers Franz Liszt zu erleben.

Von Renee Fleming bis Semyon Bychkov: Gäste des NDR Elbphilharmonie Orchesters

Viele weitere Solisten von Weltrang folgen der Einladung des NDR Elbphilharmonie Orchesters zur Saison 2021/2022: Ein vokales Highlight dürfte der Auftritt der Grande Dame unter den amerikanischen Sopranistinnen, Renee Fleming, mit Olivier Messiaens „Poemes pour Mi“ sein. Auf der Gästeliste stehen außerdem Spitzengeiger wie etwa Joshua Bell, Midori, Frank Peter Zimmermann, Christian Tetzlaff, Vilde Frang und Augustin Hadelich sowie die Ausnahmepianisten Pierre-Laurent Aimard, Anna Vinnitskaya, Emanuel Ax und Yefim Bronfman. Im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festivals kehrt im Sommer – nach seinem NDR Debüt im Livestream letzte Saison – auch der überragende Pianist Daniil Trifonov zurück.

Am Pult erwarten das Publikum altvertraute Maestri wie Herbert Blomstedt mit Bruckners Siebter und Semyon Bychkov mit Mahlers Dritter sowie die Dirigenten Sakari Oramo, Ingo Metzmacher, Omer Meir Wellber oder Manfred Honeck. Ihr Debüt beim NDR Elbphilharmonie Orchester geben Case Scaglione, Cristian Macelaru und Nathalie Stutzmann.

Uraufführungen von Marc-Anthony Turnage und Marc Neikrug

Neben Musik der Spätromantik – etwa Mahlers Erste und Dritte, Bruckners Vierte und Siebte oder Richard Strauss– monumentale „Alpensinfonie“ – sowie vokalsinfonischen Juwelen wie Haydns „Schöpfung“ und Dvoraks Meisteroper „Rusalka“ gibt es auch in der Saison 2021/22 wieder einiges für Entdecker: Bereits in der Opening Night erklingt die – aufgrund der Corona-Pandemie verschobene – Uraufführung von Mark-Anthony Turnages „Time Flies“.

Deutsche Erstaufführung feiert Detlev Glanerts Violinkonzert Nr. 2 mit Midori. Später in der Saison widmet sich Carlos Miguel Prieto gemeinsam mit Bariton Matthias Goerne im Rahmen eines Komponisten-Porträts der Elbphilharmonie der „Deutschen Sinfonie“ von Hanns Eisler. Und Alan Gilbert hebt eine neue Sinfonie des US-Komponisten Marc Neikrug aus der Taufe.

Das NDR Elbphilharmonie Orchester unterwegs im Sendegebiet des NDR

Über seine zahlreichen Konzerte in der Elbphilharmonie Hamburg hinaus ist das NDR Elbphilharmonie Orchester natürlich auch 2021/22 wieder im gesamten Sendegebiet präsent. Neben seinen Konzertreihen in Lübeck, Kiel und Wismar spielt es eine tragende Rolle beim Schleswig-Holstein Musik Festival und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Auf internationaler Ebene führen Gastspiele das Orchester unter Chefdirigent Alan Gilbert diesmal nach Frankreich und Spanien.

Aktuelle Informationen, Konzerte digital: Online und Social Media

Konzertmitschnitte, Reportagen und Berichte über das NDR Elbphilharmonie Orchester sind im Radio auf NDR Kultur, im NDR Fernsehen, in der ARD-Mediathek unter ard-klassik.de sowie auf arte.tv/de zu hören und zu sehen. Über alle programmlichen Änderungen sowie aktuelle Produktionen informiert das NDR Elbphilharmonie Orchester auf NDR.de/eo sowie in seinen Social Media Kanälen. Zudem sind dort und zusätzlich auf dem Youtube-Kanal des NDR Elbphilharmonie Orchesters auch aktuelle Konzert-Video-Streams und Archivaufnahmen kostenfrei zugänglich.

Kommunikationskanäle des NDR Elbphilharmonie Orchesters:

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Pressekontakt:

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