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Neue Struktur: 1LIVE und das junge Kulturradio COSMO zukünftig unter einem Dach

Die jungen Hörfunkprogramme 1LIVE und COSMO sowie die Wellen WDR 2 und WDR 4 werden zum 1. Januar 2022 in jeweils einem Programmbereich zusammengeführt.Diese Änderungen komplettieren die neue Struktur im Hörfunk – bereits im April dieses Jahres wurden WDR 3 und WDR 5 zu einem gemeinsamen Programmbereich zusammengefasst. Ziel ist es, die Programme noch schlagkräftiger zu machen und Synergien bei der Bewältigung vergleichbarer Aufgaben zu nutzen. Einem entsprechenden Vorschlag stimmte der WDR-Verwaltungsrat in seiner Sitzung vom 25.6.2021 zu.

Programmdirektorin Valerie Weber: „Ein Medienhaus ist gut beraten, seine Strukturen ständig flexibel an die sich verändernden Anforderungen im Digitalen anzupassen. Das junge Kulturradio COSMO und Deutschlands erfolgreichsten jungen Radio-Brand 1LIVE in einem Bereich zusammenzuführen, verspricht eine spannende Verzahnung von diversen Teams aus kreativen Programmmacher:innen, um gemeinsam junge digitale Audioangebote für den WDR zu planen. Schließlich nutzt bereits heute die Hälfte der jungen Menschen unter 30 nicht mehr täglich das Radio.“

1LIVE ist schon jetzt die digitale Schwerpunktmarke des WDR bei jungen Nutzer:innen; COSMO als junges europäisches Kulturradio befindet sich aktuell im Prozess –COSMO fifty-fifty–, an dessen Ende lineare und digitale Auftritte gleichberechtigt nebeneinanderstehen sollen.

Mit den beiden Radio-Flaggschiffen WDR 2 und WDR 4 erreicht der WDR schon jetzt täglich fünf Millionen Menschen und damit jeden Dritten in Nordrhein-Westfalen. Diese beiden Radioangebote sollen auch in den kommenden Jahren einen klaren linearen Schwerpunkt haben. „Für diese Wellen bilden die digitalen Aktivitäten vor allem die Möglichkeit, sich mit dem Publikum interaktiv zu vernetzen und die Community-Fähigkeit des Mediums auszubauen. Hauptaufgabe bleibt aber für die beiden linearen Massenmedien, die Chance des Live-Mediums zu nutzen, um das tägliche Geschehen in Nordrhein-Westfalen zu spiegeln, die Stimmungen des Landes abzubilden und Erlebtes gemeinsam zu reflektieren. Tagesaktuelle lineare Massenmedien haben, wenn sie es richtig machen, auch eine enorme gesellschaftliche Entlastungsfunktion. Diese Alleinstellung des Mediums ist Chance und Verpflichtung zugleich“, so Valerie Weber.

Fotos unter ARD-Foto.de

Pressekontakt:

Westdeutscher Rundfunk
Kommunikation
Tel. 0221 / 220 7100
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