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Sommerlaune auf der BUGA- in Erfurt wird auf 18.000 m² umgepflanzt (FOTO)

Gartenlust und Blütenpracht

Das Frühlingslied auf den Ausstellungsflächen egapark und Petersberg ist verklungen. Die Blütezeit der Tulpen, Kaiserkronen, Vergissmeinnicht und Narzissen ist vorbei und die Zeit für die Sommerbepflanzung gekommen. An den ersten Junitagen beginnt der große Wechsel auf ca. 18.000 m² im egapark und auf dem Petersberg. Nun schlägt die Stunde der Begonien, der schwarzäugigen Susanne, der Canna und verschiedener Löwenmäulchen, eine akzentuierte und kraftvolle Sommermelodie auf dem großen Blumenbeet und den anderen Wechselflorflächen. Komponist und Dirigent der sommerlichen Umgestaltung ist u. a. Garten- und Landschaftsarchitektin Christine Orel, die bei ihrer 54. Gartenschau und Europas größtes, ornamental bepflanztes Blumenbeet gestalten darf. Den Frühling hatte sie in farbigen Bändern, schwingenden Ornamenten und wundervollen Blumen in den Farben Weiß, Rosa, Rot, Orange, Gelb, Blau und Violett gezeigt. Die Farben und Formen bleiben, die Sorten verändern sich.

Knapp drei Wochen haben die zehn beteiligten Firmen auf dem Großen Blumenbeet zu tun, um dem Sommer den Vorrang auf den 6000 ornamental bepflanzten Quadratmetern zu geben. Neben den schwingenden Formen, die das gesamte Beet überziehen, ist es die große Vielfalt an Pflanzen, die das Herz jedes Garten- und Pflanzenfans höher schlagen lässt. Wo sonst gibt es eine solche Form der gekonnten Pflanzenverwendung, spektakuläre Kombinationen und harmonisches Nebeneinander im Beet? Und was wächst alles in der Komposition von Christine Orel: Drei Sorten Begonien in Rosa und Weiß, Elfensporn, Lobelien, Pelargonien in Rot, Weinrot und Lavendel, Sonnenhut, Salbei in Weiß, Blau und Violett, Tagetes in fünf verschiedenen Gelb- und Orangetönen, Zinnien in einem Spektrum von Weiß über Orange bis Himbeerrosa, Köcherblümchen, Wolfsmilch, hoch aufragende Prachtkerzen in Schneeweiß und Blasspink, kugelig wachsende Jamesbrittenia mit knopfartigen Blüten und Verbenen mit violettem Flor, Thitonien, Dahlien, Wachsblumen mit stahlblauen Blüten, aparte Cosmea, Süßkartoffeln mit ihren schmückenden Blättern, Blattmangold, eleganter Gartendost, der dauerblühende Kugelamarant, Ziergräser als Auflockerung, Leberbalsam und Löwenmäulchen, der exotische Federbusch, Wandelröschen, Trommelstöckchen, Bartfaden, Husarenknöpfchen oder Sommerastern. Wie sie alle gekonnt ihre Vorzüge entfalten können, zeigt Christine Orel mit ihrer Pflanzplanung für den Sommer.

Die ersten 400 m Fußweg auf der Bundesgartenschau im egapark sind ein Pilgerweg der Gartenlust entlang des Großen Blumenbeetes, das eine prächtige Bühne für das Sommerspektakel bietet. Gerahmt wird das kunterbunte Blumenbild von sattgrünem Rasen. Mehr als 60.000 Blumen zaubern den Sommer aufs Beet. Das ornamental bepflanzte Blumenbeet ist eine Sinfonie in acht Teilen – auf jedem ist Pflanzplanerin Christine Orel eine ganz eigene Interpretation des Sommers gelungen: in Kombinationen von Weiß, Lila, Rosa, Blau oder Orange, Gelb oder Violett. Das Farbschema folgt dem des Frühlings. .

In dieser Sommermusik geben Duftnessel und Brandschopf ganz klar den Takt an, umrahmt von einer ungewöhnlichen Vielfalt bekannter und im Gegensatz dazu eher seltener Pflanzen. Nirgendwo sonst ist die Pflanzenanzahl und Sortenauswahl so groß.

„Tummel Hummel“ ist das Motto auf der gegenüberliegenden Wechselflorfläche an der Lindenstraße von Planerin Petra Pelz. Hauptdarsteller sind Salbei und Zinnien, in Nebenrollen sind Sonnenlieschen und Lobelien zu erleben. Einen schmucken Rahmen setzen Ziergräser. Hier werden sich Insekten wahrhaft wie in einem Blumenparadies fühlen und die Gärtner in der Wettbewerbspflege ganze Arbeit leisten, wie auch auf dem großen Blumenbeet. Der Wechselflorbereit am Danakil von Gestalterin Ingrid Gock verwandelt sich in einem großzügigen Dahliengarten, der dann im Herbst seine volle Blüte zum BUGA-Ausklang zeigt.

Blütenpracht und -vielfalt finden die Besucher auch auf dem Petersberg. Im Willkommensbereich bereiten Zierfenchel, Tabak und Fleißiges Lieschen einen farbenfrohen Empfang – 14.000 Pflanzen in Summe hat Planerin Hanne Roth ausgewählt. In den Erfurter Gartenschätzen im Festungsgraben schlägt die Stunde des Gemüses, des Blumen-, Weiß und Spitzkohls, der Salatpflanzen, Kräuter und Puffbohnen. In den traditionellen Streifen der Gartenschaubeete des 19. Jahrhunderts gepflanzt, sind sie mehr als eine Reminiszenz an Erfurts Gartenbau- und Gartenschautradition.

Neben den vielen aktuellen grünen Themen im Wechselflor gibt es in den Themengärten jede Menge Gartenlust entdecken: die Rosenblüte ab Mitte Juni, Duft und Farbenpracht der Lilien im Frühsommer, darunter bis zu 1,5 m hohe Baumlilien, Staudenvielfalt und Vielseitigkeit im Karl-Foerster-Garten oder entlang der großen Staudenschau, die bis in den Herbst hinein immer prächtiger und bunter werden.

Weil so viel Gartenentdeckungen auch eine kleine Pause brauchen: auf dem Petersberg und im egapark begrüßen Thüringer Gastronomen mit einheimischer Küche, regionalen Spezialitäten und bekannt freundlicher Gastlichkeit.

Wo es so viel zu entdecken gibt, kommt man gern wieder: BUGA darf immer wieder sein – bis zum 10. Oktober 2021 laden die BUGA-Flächen Petersberg und egapark dazu ein, unvergessliche Momente zu genießen.

Pressekontakt:

BUGA-Pressestelle
Christine Karpe
Tel. 0361 5643667
presse@buga2021.de

Original-Content von: Bundesgartenschau Erfurt 2021 gGmbH, übermittelt durch news aktuell

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