Märkische Oderzeitung: zum Urteil über das Phantomtor:

Was gegen das Gerechtigkeitsgefühl
verstoßen mag, ist bei näherer Betrachtung die einzige Möglichkeit,
den Fußball vor einer Prozessflut zu bewahren, weil Vereine gegen
mehr oder weniger krasse Fehlentscheidungen juristisch vorgehen. Klar
– Tor oder nicht Tor ist elementar. Doch wo waren 2010 die Kritiker,
die jetzt populistisch auf den Plan treten und ein Wiederholungsspiel
fordern, als Deutschland bei der WM gegen England von einer krassen
Fehlentscheidung profitierte und den Briten ein klares Tor gegen
Manuel Neuer versagt wurde? So bleibt Fakt, dass allein die
Entscheidungen auf dem Platz gelten, so falsch sie auch sein mögen.

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